Sonntag, 13. Juli 2014
Fashion Week Berlin 2014
Sonntag, 29. Juni 2014
HEIMSPIEL
Donnerstag, 26. Juni 2014
Weltmeister-Törtchen
Sonntag, 22. Juni 2014
SCHLAGFERTIG
Montag, 16. Juni 2014
NICHT ZÜGIG GENUG
Mittwoch, 4. Juni 2014
Tortenkontrolle
Nachdem ich beim Hinausgehen die verlockensten süßen Kreationen in der Vitrine warten sah, denke ich, dass mir noch höchste Genüsse bevorstehen. Vielleicht gibt es dann auch anstatt Dessertgabeln richtige Tortengabeln?
Freitag, 30. Mai 2014
Meine Entdeckung in Ecuador
Ich war so fasziniert, dass ich durch meine Entzückung die Aufmerksamkeit meiner charmanten Tischnachbarinnen aus Ecuador auf mich zog. Lächelnd klärten sie mich auf: Tamarillo sind eigroße, tomatenähnliche Früchte, auch Baumtomaten genannt. Sie wurden schon vor Jahrhunderten von den Indios kultivert und zählen zu den Nachtschattengewächsen, sind entfernt verwandt mit den Tomaten und Kartoffeln, zählen allerdings zu den Früchten und nicht zum Gemüse. Sie schmecken süß-säuerlich und haben die Konsistenz einer reifen Frucht, die vergleichbar mit der von Pflaumen ist.
Die kleinen Vitaminbomben haben viel Vitamin C, Eisen, Cacium, Magnesium, Phosphor. Man kann man die Frucht zu süßen Desserts (s. Foto oben) oder salzigen Gerichten zugeben oder auch damit exotische Drinks mixen. Leider sind die Geschmacksbomben in Europa sehr teuer. Aber jetzt weiß ich, was ich bei meinem nächsten Besuch in Ecuador als erstes bestelle: Tamarillos!
Für mich war es auf jeden Fall eine Neuentdeckung, die mir gute Laune gemacht hat – und aus diesem Grunde mache ich es Roberto Blanco nach und singe mit etwas abgewandeltem Text: „Ich komm‘ zurück nach Tamarillos, denn mein Herz hängt an Tamarillos, schallala lala lalala...“
![]() |
| Seine Exzellenz der Botschafter von Ecuador, Jorge Jurado (rechts) |
Samstag, 3. Mai 2014
DR. NO
Samstagmittag vor dem Fischimbiss Rogacki in der Wilmersdorfer Straße. Zu einem alten Mann an den Tisch gesellt sich ein jüngeres Paar. Sofort fängt der alte Mann an, von seinen zahlreichen Krankheiten zu erzählen. Nach einer Weile sagt der junge Mann von dem Paar: “Könnten Sie nicht von etwas anderem erzählen? – Ich bin nämlich Arzt.”
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 27.04.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
Sonntag, 27. April 2014
Öö là là
Sonntag, 6. April 2014
Unfreundliche Aushilfskräfte oder Warum ich die Himbeer-schnitte nicht essen konnte
Sie nahm nur widerwillig die Schnitte aus der Vitrine, als müsse sie sich von ihrem heißgeliebten Kanarienvogel trennen. Dann verpackte sie mit grimmigen Gesicht das Kuchenstück. Als ich ihr ein 2-
Euro-Stück über die Theke reichte, brüllte sie mich zu meiner Überraschung mit überschlagender Stimme im barschen Kasernenton an: “Hinlegen!” Häh? Hinlegen? Hier vor der Kuchentheke? Hatte ich etwa übersehen, dass wir hinterhältig von einem verspäteten StuKa aus dem 2. Weltkrieg angegriffen werden? Nein. Sie meinte meine 2-Euro-Münze, die ich ihr entgegenhielt. Als ich nicht schnell genug auf ihren Befehl reagierte, rief sie wiederholt: “Hinlegen!” Neugierig fragte ich sie freundlich, warum ich die Münze hinlegen solle, kam ihre ruppige Antwort: “Weil ick dit sage!”
Diese Filiale der oben genannten Bäckereikette ist mir schon öfters durch unhöfliches Benehmen negativ aufgefallen. So ist mir schon mehrmals das Wechselgeld an meiner geöffneten Hand vorbei auf den Verkaufstresen geknallt worden, so dass ich es mir mühsam Münze für Münze aufklauben musste. Was mit kurzgeschnittenen, gepflegten Fingernägeln gar nicht so einfach ist. Vielleicht sehe ich ja wie ein potentieller Überträger des Pfeifferschen Drüsenfiebers aus. Wer weiß?
Ein anderes Mal war ich Zeuge, wie ein junger Mann etwas forsch einen Cappuccino bestellen wollte. Darauf antwortete eine andere Aushilfskraft, die noch mit Brotschneiden beschäftigt war: “Einen Augenblick – wir springen sofort!” (s. dazu auch meinen Text links aus dem TAGESSPIEGEL)
Doch Moment, ich möchte hier nicht Witze über unterbezahlte und ausgebeutete Aushilfskräfte machen. Schuld daran sind die Unternehmen, die ihre Leute aus Geldgier schlecht bezahlen. “Gewinnmaximierung” wird das von den schnöseligen Managern verschönt genannt. Das ist aber falsch gerechnet. Dabei bleibt nämlich unter dem Strich: Man erhält billige Arbeit für billigen Lohn. Und das schlägt sich mittelfristig auf das Unternehmen und die “Gewinnmaximierung” nieder.
Als ich endlich zu Hause das Kuchenpaket öffnete, erlebte ich noch eine Überraschung. Nicht nur, dass die Himbeerschnitte bei normaler Beleuchtung ihre ganze Leuchtkraft eingebüßt hatte (Wird man etwa durch Spezialbeleuchtung als Kunde getäuscht?), sondern dass ich auch noch auf ihr ein unappetitlich langes Haar entdeckte! So blieb ihr der Weg in die Mülltonne, anstatt in den gräflichen Magen, nicht erspart.
Bäckerei Rösler (im REWE-Markt), Sophie-Charlotten-Straße 42, 14059 Berlin-Charlottenburg
Samstag, 5. April 2014
Globales Denken
Freitagnachmittag am Richard-Wagner-Platz in Charlottenburg. Zwei Fahrradfahrerinnen streiten sich lautstark darum, wer nun die Vorfahrt habe. Da sagt die jüngere zur älteren: "Egal - die Welt ist für alle da!"
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 6.04.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
Veränderung
Dienstag, 25. März 2014
Ausflug nach Paris
Sonntag, 23. März 2014
FALSCH GEBRIEFT
Dienstagmorgen vor dem Reichstagsgebäude. Eine Gruppe Touristen läuft etwas ratlos hin und her. Da zeigt ein Jugendlicher auf die Reichs-tagskuppel und ruft: "Gehen wir jetzt auf das Dach der Deutschen Einheit?"
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 22.03.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
Freitag, 14. März 2014
Erdbeertörtchen mit Stretch
Ob ich auch auf meinen Lesereisen täglich ein Stück Torte esse, werde ich oft gefragt. Ja, tue ich. Denn eine Torte ist keine Gitarre, die man an die Wand hängt - man muss sie essen. Letzte Woche reiste ich durch das schöne Ruhrgebiet. In meinem Künstlervertrag hatte ich u.a. zwar „Stretch-Limo“ geschrieben, aber ich meinte eigentlich nur eine „Lange Limo“ zur Erfrischung - aber plötzlich stand da so ein langes Auto vor meinem Hotel. Mit Fahrer. Nun ja, wo es schon mal da war und gerade Kaffeezeit war, stieg ich ein und ließ mich zu einer Konditorei fahren. Als ich ausstieg, traute ich meinen Augen kaum: Ein Spalier weiß gekleideter Konditorgesellen hatten mit ihrem Meister Aufstellung genommen. So musste sich Friedrich der Große gefühlt haben, wenn er durch Preußen ritt und eine Herberge aufsuchte. Und auch ich führe, wie
der Preußenkönig, stets die nach ihm benannte „Fritz-Krücke“ mit: Ein Flanierstock mit feinziseliertem Griff aus Sterlingsilber, der einen rechten Winkel zum Stock bildet. „Konditorei Wiacker“, las ich über dem Eingang. Nach einer feierlichen Begrüßung von Konditor-meister Wiacker und einem Foto-Shooting (s. oben, Foto: Lino Lässig) wurde ich höflich hineingebeten und studierte dort in aller Ruhe das zahlreiche Feingebäck, traumhafte, hausgemachte Trüffel und Pralinés und nicht zuletzt die herrlichen Torten. Herr Wiacker empfahl mir, die „Nr. 1“, die müsse ich probieren. Es handelte sich um ein Erdbeertörtchen, mit einen besonderen Tortenboden, das der Konditormeister sich extra als Patent angemeldet hat und ihn deutschlandweit bekannt gemacht hat. Niemand darf es nachmachen und das Rezept ist so geheim wie das von Coca-Cola.
Mir wurde nicht zu viel versprochen! Das Wiacker-Erdbeertörtchen (s. Foto links) bestach durch Fülle und Komplexität. Ein wahres Konglomerat wertvollster Ingredienzien. Tadellos! Die frische Fruchtigkeit der Erdbeeren bildete einen schönen Kontrapunkt zu dem herrlichen Tortenboden. Knackige Mandeln rundeten den Genuss perfekt ab.
Ich verließ nur ungern dieses gastfreundliche Café mit seinen freundlichen Menschen, das sogar einen Teppichboden mit eingewebtem Firmenlogo besaß - ein „W“ unter dem sich eine Krone befindet. Also sehr grafengerecht (zwinker, zwinker). Falls meine geneigten Leser einmal nach Herne kommen, dann sollten sie unbedingt (!) das Wiacker-Törtchen probieren! Ich wäre gerne noch länger geblieben, aber ich musste zu meiner Lesung und die Stretch-Limo wartete schon ungeduldig. Übrigens: Stretch-Limos sind sehr umweltfreundlich – man steigt hinten ein und vorne wieder aus, schon ist man da, ohne auch nur einen Meter gefahren zu sein. Oder?
Mir wurde nicht zu viel versprochen! Das Wiacker-Erdbeertörtchen (s. Foto links) bestach durch Fülle und Komplexität. Ein wahres Konglomerat wertvollster Ingredienzien. Tadellos! Die frische Fruchtigkeit der Erdbeeren bildete einen schönen Kontrapunkt zu dem herrlichen Tortenboden. Knackige Mandeln rundeten den Genuss perfekt ab.
Ich verließ nur ungern dieses gastfreundliche Café mit seinen freundlichen Menschen, das sogar einen Teppichboden mit eingewebtem Firmenlogo besaß - ein „W“ unter dem sich eine Krone befindet. Also sehr grafengerecht (zwinker, zwinker). Falls meine geneigten Leser einmal nach Herne kommen, dann sollten sie unbedingt (!) das Wiacker-Törtchen probieren! Ich wäre gerne noch länger geblieben, aber ich musste zu meiner Lesung und die Stretch-Limo wartete schon ungeduldig. Übrigens: Stretch-Limos sind sehr umweltfreundlich – man steigt hinten ein und vorne wieder aus, schon ist man da, ohne auch nur einen Meter gefahren zu sein. Oder?
Café Konditorei Wiacker, Neustraße 1, 44623 Herne, www.wiacker.de
Sonntag, 2. März 2014
VERKEHRSERZIEHUNG
Freitagnachmittag. Mutter und Sohn radeln auf Fahrrädern über die Seelingstraße in Charlottenburg. Als der Sohn Schlangenlinien fährt, und ein Auto naht, ruft die Mutter: “Du sollst ordentlich fahren – du machst mich noch ganz wahnsinnig!” Daraufhin der Sohn brav: “Ja, Wahnsinnige.”
Dienstag, 25. Februar 2014
FKK am Lietzensee!
Sonntag, 16. Februar 2014
FRÜHLINGSERWACHEN
Montagnachmittag – ein sonniger Vorfrühlingstag. Im vorzeitig eröffneten Café am Lietzensee sagt ein Gast bei seiner Bestellung euphorisch: “Herrlich, die Sonne, sie ist ja besonders gut für… äh… für…” Da kommt ihm der Kellner schnell zur Hilfe und ergänzt: “…für alles!”
Süßes Rendezvous
Sonntag, 9. Februar 2014
HA HO NEE
Sonntagabend in einer Studentenkneipe in Charlottenburg. Ein angetrunkener junger Mann grölt so unangenehm herum, dass sich andere Gäste bei ihm beschweren. Daraufhin er: “Entschuldigung, ick war heut bei Hertha – bin noch auf anderem Niveau..”
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 9.02.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
Abonnieren
Posts (Atom)

