Sonntag, 13. Juli 2014

Fashion Week Berlin 2014

Ältestenrat. Montagabend auf der Fashion Week im Humboldt Carreé in Mitte. Rolf Eden steht mit einigen jungen Damen im Foyer. Als die Damen plötzlich verschwunden sind, ruft einer erstaunt: “Oh, jetzt sind alle Damen weg!” Rolf Eden antwortet gelassen: “Glauben Sie mir, junger Mann – die kommen alle wieder!” 
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 13.07.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste". Auf dem Foto von links nach rechts: Kader Loth, Lo Graf von Blickensdorf, Raphaela Salentin, Joelle Meissner.

Sonntag, 29. Juni 2014

HEIMSPIEL

Tor ReinzeichnungMontagmittag in einem Discounter in Charlottenburg. Eine junge Frau steht an der Kasse und hat noch etwas vergessen. Sie entschuldigt sich bei ihrem Hintermann, weil sie noch mal zurück in den Laden muss. Der Mann antwortet: “Lassense sich ruhig Zeit – Hauptsache ick bin um 18 Uhr wieder zu Hause, wenn Fußball ist.”
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 29.06.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Donnerstag, 26. Juni 2014

Weltmeister-Törtchen

Brasilien TörtchenDieses herrlich erfrischende Törtchen entdeckte ich in der “Werkstatt der Süße”. Es besteht aus Limonen Mousse mit Mango Kern und ist ummantelt von einem Minz/Passionsfrucht Löffelbiskuit. Der frische mango-limonige Geschmack macht die heißen Fußball-WM-Tage etwas erträglicher. Für mich steht der Weltmeister jetzt schon fest: Dieses Törtchen von Patissier Guido Fuhrmann!

Werkstatt der Süße, Husemannstraße 25 · 10435 Berlin

Sonntag, 22. Juni 2014

SCHLAGFERTIG

247007_10200670865767652_1597850468_nMittwochmorgen vor einer Konditorei in Neu-Westend. Ein Firmenwagen der Konditorei parkt zügig ein, ein junger Mann in weißer Konditorkleidung steigt aus und eilt in die Konditorei – in der Hand hält er einen Hammer. 
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 23.06.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Montag, 16. Juni 2014

NICHT ZÜGIG GENUG

HBF 1_2_tonemappedDienstagnachmittag auf Bahnsteig 13 im Berliner Hauptbahnhof. Ein junges Paar mit Rucksäcken hetzt die Treppe hoch und sieht gerade noch, wie ihr Zug ohne sie entschwindet. Sagt er zu ihr atemlos: “Seinen Zug zu verpassen ist irgendwie abgefahren.”
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 15.06.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Mittwoch, 4. Juni 2014

Tortenkontrolle

Romanisches Cafe Teil 2Ich hatte vor über einem halben Jahr schlechte Erfahrungen im Romanischen Café (zum Waldorf Astoria Hotel zugehörig) gemacht und darüber berichtet. Aus reiner Neugierde wollte ich noch einmal nachschauen, ob sich mittlerweile etwas geändert hatte. Es hatte sich! Sogar über meine Erwartungen hinaus! Zu meinem Entzücken werden nun hochprofessionelle Torten und Kuchen aus der hauseigenen Patisserie angeboten, dass mein Herz Luftsprünge machte. Ich konnte mich gar nicht entscheiden und wählte schlussendlich ein Stück “Chocolate-Crisp” (s. Foto oben) das in meinem Gaumen herrlich crisperte und die hochwertige Schokolade und diverse andere Ingredienzien brachten mich zum Träumen. Auch der Service war wieder erstklassig, wie man es eigentlich von dem berühmtesten Hotel der Welt erwartet. Sogar das obligatorische Romanisches Café Fußmatte Graf von BlickensdorfGlas Leitungswasser zum Cappuccino gab es! Chapeau! Das Stück kostete zwar stolze 6 Euro (!) und der Cappuccino 4,50 Euro – aber Qualität hat eben ihren Preis. Und Torten sind die Rettungsringe auf dem Strom des Lebens – und die sollten einem etwas wert sein. 
Nachdem ich beim Hinausgehen die verlockensten süßen Kreationen in der Vitrine warten sah, denke ich, dass mir noch höchste Genüsse bevorstehen. Vielleicht gibt es dann auch anstatt Dessertgabeln richtige Tortengabeln?

Romanisches Café im Waldorf Astoria Berlin, Hardenbergstr. 28, 10623 Berlin, www.waldorfastoria3.hilton.com

Freitag, 30. Mai 2014

Meine Entdeckung in Ecuador

ecuador dessertAls ich neulich bei Seiner Exzellenz dem Botschafter von Ecuador, Jorge Jurado, die wundervolle Küche seiner Heimat kenenlernen durfte, fiel mir eine mir vorher völlig unbekannte Frucht besonders auf: Die Tamarillo, auch Baumtomate genannt (auf dem Foto oben rechts im Anschnitt). Ihr Geschmack schwankt zwischen süß und säuerlich und hat obendrein noch einen leichten, sehr angenehmen Bittergeschmack.
Ich war so fasziniert, dass ich durch meine Entzückung die Aufmerksamkeit meiner charmanten Tischnachbarinnen aus Ecuador auf mich zog. Lächelnd klärten sie mich auf: Tamarillo sind eigroße, tomatenähnliche Früchte, auch Baumtomaten genannt. Sie wurden schon vor Jahrhunderten von den Indios kultivert und zählen zu den Nachtschattengewächsen, sind entfernt verwandt mit den Tomaten und Kartoffeln, zählen allerdings zu den Früchten und nicht zum Gemüse. Sie schmecken süß-säuerlich und haben die Konsistenz einer reifen Frucht, die vergleichbar mit der von Pflaumen ist.
Die kleinen Vitaminbomben haben viel Vitamin C, Eisen, Cacium, Magnesium, Phosphor. Man kann man die Frucht zu süßen Desserts (s. Foto oben) oder salzigen Gerichten zugeben oder auch damit exotische Drinks mixen. Leider sind die Geschmacksbomben in Europa sehr teuer. Aber jetzt weiß ich, was ich bei meinem nächsten Besuch in Ecuador als erstes bestelle: Tamarillos!
Für mich war es auf jeden Fall eine Neuentdeckung, die mir gute Laune gemacht hat – und aus diesem Grunde mache ich es Roberto Blanco nach und singe mit etwas abgewandeltem Text: „Ich komm‘ zurück nach Tamarillos, denn mein Herz hängt an Tamarillos, schallala lala lalala...“
Seine Exzellenz der Botschafter von
EcuadorJorge Jurado (rechts)

Samstag, 3. Mai 2014

DR. NO

Samstagmittag vor dem Fischimbiss Rogacki in der Wilmersdorfer Straße. Zu einem alten Mann an den Tisch gesellt sich ein jüngeres Paar. Sofort fängt der alte Mann an, von seinen zahlreichen Krankheiten zu erzählen. Nach einer Weile sagt der junge Mann von dem Paar: “Könnten Sie nicht von etwas anderem erzählen? – Ich bin nämlich Arzt.”
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 27.04.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Sonntag, 27. April 2014

Öö là là

Lo Graf von Blickensdorf und Lo Graf von Blickensdorf Montagnacht auf der Eröffnungsparty des Geschäfts von Harald Glööckler. Eine junge Dame erklimmt die Bühne und singt ein paar Lieder. Da sagt ein Herr zu seiner frau: “Sie will sich hier bestimmt einen Namen machen.” Die Sängerin war Xenia Gabriela Florence Sophie Iris Prinzessin von Sachsen Herzogin zu Sachsen.
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 27.04.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Sonntag, 6. April 2014

Unfreundliche Aushilfskräfte oder Warum ich die Himbeer-schnitte nicht essen konnte

Rösler Himbeerschnitte Graf von BlickensdorfIch habe immer gedacht, ich wäre mit meinen Seidenkrawatten, der Windsor-Weste, dem englischen Tweedsakko plus Einstecktuch eine gepflegte Erscheinung. Auch achte ich (seit meiner Kindheit übrigens) stets auf saubere Fingernägel und dusche regelmäßig. Doch dieser Eindruck scheint bei manchen Leuten nicht anzukommen. Was war passiert? Eigentlich nicht viel. Ich kaufte bei der Bäckereikette Rösler in der Sophie-Charlotten-Straße 42 (im REWE-Markt) lediglich eine Himbeerschnitte für 1,60 €, weil mir die knallig rote Deko sofort ins Auge fiel. Wenn ich da noch eine Deko-Kirsche draufsetze, habe ich wieder ein prima Foto für meine Tortenfotoserie, dachte ich. Freundlich zeigte ich auf die Himbeerschnitte und bat die Frau hinter der Theke, sie mir für zu Hause einzupacken. 
Sie nahm nur widerwillig die Schnitte aus der Vitrine, als müsse sie sich von ihrem heißgeliebten Kanarienvogel trennen. Dann verpackte sie mit grimmigen Gesicht das Kuchenstück. Als ich ihr ein 2-Sprunghaft TagesspiegelEuro-Stück über die Theke reichte, brüllte sie mich zu meiner Überraschung mit überschlagender Stimme im barschen Kasernenton an: “Hinlegen!” Häh? Hinlegen? Hier vor der Kuchentheke? Hatte ich etwa übersehen, dass wir hinterhältig von einem verspäteten StuKa aus dem 2. Weltkrieg angegriffen werden? Nein. Sie meinte meine 2-Euro-Münze, die ich ihr entgegenhielt. Als ich nicht schnell genug auf ihren Befehl reagierte, rief sie wiederholt: “Hinlegen!” Neugierig fragte ich sie freundlich, warum ich die Münze hinlegen solle, kam ihre ruppige Antwort: “Weil ick dit sage!” 
Diese Filiale der oben genannten Bäckereikette ist mir schon öfters durch unhöfliches Benehmen negativ aufgefallen. So ist mir schon mehrmals das Wechselgeld an meiner geöffneten Hand vorbei auf den Verkaufstresen geknallt worden, so dass ich es mir mühsam Münze für Münze aufklauben musste. Was mit kurzgeschnittenen, gepflegten Fingernägeln gar nicht so einfach ist. Vielleicht sehe ich ja wie ein potentieller Überträger des Pfeifferschen Drüsenfiebers aus. Wer weiß? 
Ein anderes Mal war ich Zeuge, wie ein junger Mann etwas forsch einen Cappuccino bestellen wollte. Darauf antwortete eine andere Aushilfskraft, die noch mit Brotschneiden beschäftigt war: “Einen Augenblick – wir springen sofort!” (s. dazu auch meinen Text links aus dem TAGESSPIEGEL
Doch Moment, ich möchte hier nicht Witze über unterbezahlte und ausgebeutete Aushilfskräfte machen. Schuld daran sind die Unternehmen, die ihre Leute aus Geldgier schlecht bezahlen. “Gewinnmaximierung” wird das von den schnöseligen Managern verschönt genannt. Das ist aber falsch gerechnet. Dabei bleibt nämlich unter dem Strich: Man erhält billige Arbeit für billigen Lohn. Und das schlägt sich mittelfristig auf das Unternehmen und die “Gewinnmaximierung” nieder. 
Als ich endlich zu Hause das Kuchenpaket öffnete, erlebte ich noch eine Überraschung. Nicht nur, dass die Himbeerschnitte bei normaler Beleuchtung ihre ganze Leuchtkraft eingebüßt hatte (Wird man etwa durch Spezialbeleuchtung als Kunde getäuscht?), sondern dass ich auch noch auf  ihr ein unappetitlich langes Haar entdeckte! So blieb ihr der Weg in die Mülltonne, anstatt in den gräflichen Magen, nicht erspart.

Bäckerei Rösler (im REWE-Markt), Sophie-Charlotten-Straße 42, 14059 Berlin-Charlottenburg

Samstag, 5. April 2014

Globales Denken


Freitagnachmittag am Richard-Wagner-Platz in Charlottenburg. Zwei Fahrradfahrerinnen streiten sich lautstark darum, wer nun die Vorfahrt habe. Da sagt die jüngere zur älteren: "Egal - die Welt ist für alle da!"

Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 6.04.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Veränderung

SchokotorteSang und klanglos hat die Patisserie Harry Genenz ihre Räume in der Reichstraße 102A geräumt und das Zepter dem Café Thiel übergeben. Dem neuen Pächter alles Gute!

Café Thiel, Reichsstr. 102A, 14052 Berlin

Dienstag, 25. März 2014

Ausflug nach Paris


Galeries Lafayette Berlin Graf von BlickensdorfFrüher, als Paris noch ein Synonym für sinnliche Erotik war, sagte man, das beste Alter für Paris sei zwischen 18 und 34.  Das war zu Zeiten von Henri de Toulouse-Lautrec. Heute ist Paris eher bekannt für seine herrlichen Petit Fours. Dafür ist das beste Alter zwischen 3 und 93. Und man muss noch nicht mal eine lange Reise antreten, sondern man geht flugs in die Gourmet-Abteilung des Lafayette Berlin und wird im Tiefparterre von der guten Qualität der Törtchen überrascht. Ohlala! 

Galeries Lafayette Berlin, Friedrichstraße 76-78, 10117 Berlin

Sonntag, 23. März 2014

FALSCH GEBRIEFT

Dienstagmorgen vor dem Reichstagsgebäude. Eine Gruppe Touristen läuft etwas ratlos hin und her. Da zeigt ein Jugendlicher auf die Reichs-tagskuppel und ruft: "Gehen wir jetzt auf das Dach der Deutschen Einheit?"
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 22.03.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Freitag, 14. März 2014

Erdbeertörtchen mit Stretch

Lo Graf von Blickensdorf und Konditormeister Wiacker
Ob ich auch auf meinen Lesereisen täglich ein Stück Torte esse, werde ich oft gefragt. Ja, tue ich. Denn eine Torte ist keine Gitarre, die man an die Wand hängt - man muss sie essen. Letzte Woche reiste ich durch das schöne Ruhrgebiet. In meinem Künstlervertrag hatte ich u.a. zwar „Stretch-Limo“ geschrieben, aber ich meinte eigentlich nur eine „Lange Limo“ zur Erfrischung - aber plötzlich stand da so ein langes Auto vor meinem Hotel. Mit Fahrer. Nun ja, wo es schon mal da war und gerade Kaffeezeit war, stieg ich ein und ließ mich zu einer Konditorei fahren. Als ich ausstieg, traute ich meinen Augen kaum: Ein Spalier weiß gekleideter Konditorgesellen hatten mit ihrem Meister Aufstellung genommen. So musste sich Friedrich der Große gefühlt haben, wenn er durch Preußen ritt und eine Herberge aufsuchte. Und auch ich führe, wie
Wiacker Erdbeertörtchen Foto_Lo Graf von Blickensdorfder Preußenkönig, stets die nach ihm benannte „Fritz-Krücke“ mit: Ein Flanierstock mit feinziseliertem Griff aus Sterlingsilber, der einen rechten Winkel zum Stock bildet. „Konditorei Wiacker“, las ich über dem Eingang. Nach einer feierlichen Begrüßung von Konditor-meister Wiacker und einem Foto-Shooting (s. oben, Foto: Lino Lässig) wurde ich höflich hineingebeten und studierte dort in aller Ruhe das zahlreiche Feingebäck, traumhafte, hausgemachte Trüffel und Pralinés und nicht zuletzt die herrlichen Torten. Herr Wiacker empfahl mir, die „Nr. 1“, die müsse ich probieren. Es handelte sich um ein Erdbeertörtchen, mit einen besonderen Tortenboden, das der Konditormeister sich extra als Patent angemeldet hat und ihn deutschlandweit bekannt gemacht hat. Niemand darf es nachmachen und das Rezept ist so geheim wie das von Coca-Cola.
Mir wurde nicht zu viel versprochen! Das Wiacker-Erdbeertörtchen (s. Foto links) bestach durch Fülle und Komplexität. Ein wahres Konglomerat wertvollster Ingredienzien. Tadellos! Die frische Fruchtigkeit der Erdbeeren bildete einen schönen Kontrapunkt zu dem herrlichen Tortenboden. Knackige Mandeln rundeten den Genuss perfekt ab.
Ich verließ nur ungern dieses gastfreundliche Café mit seinen freundlichen Menschen, das sogar einen Teppichboden mit eingewebtem Firmenlogo besaß - ein „W“ unter dem sich eine Krone befindet. Also sehr grafengerecht (zwinker, zwinker). Falls meine geneigten Leser einmal nach Herne kommen, dann sollten sie unbedingt (!) das Wiacker-Törtchen probieren! Ich wäre gerne noch länger geblieben, aber ich musste zu meiner Lesung und die Stretch-Limo wartete schon ungeduldig. Übrigens: Stretch-Limos sind sehr umweltfreundlich – man steigt hinten ein und vorne wieder aus, schon ist man da, ohne auch nur einen Meter gefahren zu sein. Oder?

Café Konditorei Wiacker, Neustraße 1, 44623 Herne, www.wiacker.de

Sonntag, 2. März 2014

VERKEHRSERZIEHUNG

Freitagnachmittag. Mutter und Sohn radeln auf Fahrrädern über die Seelingstraße in Charlottenburg. Als der Sohn Schlangenlinien fährt, und ein Auto naht, ruft die Mutter: “Du sollst ordentlich fahren – du machst mich noch ganz wahnsinnig!” Daraufhin der Sohn brav: “Ja, Wahnsinnige.”

Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 02.03.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Dienstag, 25. Februar 2014

FKK am Lietzensee!

Bootshaus Stella am LietzenseeBei schönem Wetter betrete ich natürlich nicht die dunklen Caféräume wie im Winter, denn da betreibe ich FKK - nämlich Freikuchenkultur. Das ist natürlich das Aller-aller-aller-schönste für mich. Im Freien ein Stück Kuchen, einen Kaffee und viel Sonne! Dann sitze ich gerne zum Beispiel in dem Café am Ufer des Lietzensees und schaue schweigend zum Funkturm hinüber, denn je älter man wird, desto mehr schätzt man die Kunst des konstruktiven Schweigens. Und dieses Jahr kann man sogar schon im Februar draußen schweigen... äh... sitzen!

Bootshaus Stella am Lietzensee, Witzlebenplatz 1, 14057 Berlin

Karamellkuchen Stella Lietzensee

Sonntag, 16. Februar 2014

FRÜHLINGSERWACHEN

Tulpen Lo Graf von Blickensdorf
Montagnachmittag – ein sonniger Vorfrühlingstag. Im vorzeitig eröffneten Café am Lietzensee sagt ein Gast bei seiner Bestellung euphorisch: “Herrlich, die Sonne, sie ist ja besonders gut für… äh… für…” Da kommt ihm der Kellner schnell zur Hilfe und ergänzt: “…für alles!”

Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 16.02.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Süßes Rendezvous

Ivoire 36% Passionsfrucht Passionsfruchtbiskuit Werkstatt der SüßeDieses nette Rendezvous hatte ich in der Werkstatt der Süße, wo ich dieses kleine Kunstwerk namens Ivoire 36% Passionsfrucht, Passionsfruchtbiskuit bestaunte und anschließend genüsslich verzehrte. Ein Traum! Die Dame gehörte nicht dazu – sie kam zufällig vorbei und verweilte einen Augenblick. 

Werkstatt der Süße, Husemannstraße 25, 10435 Berlin

Sonntag, 9. Februar 2014

HA HO NEE

Sonntagabend in einer Studentenkneipe in Charlottenburg. Ein angetrunkener junger Mann grölt so unangenehm herum, dass sich andere Gäste bei ihm beschweren. Daraufhin er: “Entschuldigung, ick war heut bei Hertha – bin noch auf anderem Niveau..”
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 9.02.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".