Sonntag, 23. September 2012

Charlottenburg

Mittwoch in Charlottenburg. Vor einem Café genießen zahlreiche Mütter mit Kinderwagen die warme Herbstsonne, während ihre Kleinen johlend und kreischend spielen. Ein älterer Herr beobachtet die Szene und sagt zu seiner Begleiterin: "Hier geht's ja zu wie in Prenzlauer Berg!" 
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 23.09.2012 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Freitag, 14. September 2012

Sonntag, 9. September 2012

Sport ist Mord

Freitagabend im Charlottenburger Schlosspark. Sagt ein Jogger völlig verschwitzt und kurzatmig zum anderen: “Es würde mir mehr Spaß machen, wenn der Schlosspark etwas kleiner wäre!"
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 09.09.2012 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Sonntag, 26. August 2012

SPIEGEL-Affäre

Montagmorgen in einem Kiosk am Spandauer Damm. Ein Obdachloser mit mehreren Plasiktüten kauft vier Flachmänner Weinbrand - und den "Spiegel".

Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 26.08.2012 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Sonntag, 5. August 2012

DREI DAMEN SIND SCHRILL

Montagnachmittag bei Karstadt in der Wilmersdorfer Straße. Hinter dem Schokoladen- und Pralinenstand sitzt eine Verkäuferin auf einem Hocker und hat einen lauten Lachanfall. Sie wird von zwei Kolleginnen beruhigt, doch sie prustet umso heftiger los. Sagt eine mollige Kundin im Vorübergehen zu ihrem Begleiter: "Siehste, Schokolade macht doch glücklich!" 

WESTEND GIRL

Dienstagnachmittag am S-Bahnhof Westend. Eine gut gekleidete Frau um die Vierzig telefoniert mit einem brillanten-verzierten iPhone - während sie mit der anderen Hand die Papierkörbe nach Pfandflaschen durchstöbert.

Diese beiden, von mir persönlich erlebten und aufgeschriebene Geschichten, erschienen am 5.08.2012 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Sonntag, 29. Juli 2012

Dir gefällt das


Montagmorgen in der Sophie-Charlotten-Straße. In einem Fenster im Parterre hängt ein Zettel: “Ich fahr nicht in Urlaub – ich hab ja Facebook.” 
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte erschien am 29.07.2012 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Samstag, 21. Juli 2012

Ohne Torte ins Bett

Café am Neuen See Berlin
Zwei Freunde kommen aus einem Restaurant. "Mieses Lokal", flucht der eine, "die Suppe versalzen, das Gemüse kalt, das Fleisch zäh..." - "Ja", pflichtet der andere bei, "und wenn wir nicht so schnell gegangen wären, hätten wir das alles auch noch bezahlen müssen."
So wie in diesem Witz habe ich mich mit zwei guten Freunden letzten Donnerstag im „Café am Neuen See“ gefühlt – nur mit dem kleinen Unterschied: Wir haben gar nichts bekommen!
Dabei wollte ich ursprünglich eine gute Kritik über dieses Lokal schreiben, weil ich vor einigen Wochen für eine Gruppe von fast 30 Personen im vollbesetzten Restaurant ohne Voranmeldung doch noch unkompliziert Platz bekam und wir obendrein noch ausgezeichnet bewirtet wurden. Auch habe ich vor einigen Jahren dort ein sehr amouröses Abenteuer erlebt, von dem ich in meinem Buch „Werden Sie doch einfach Graf!“ (Seite 30) ausführlich berichte (geschicktes Product-Placement, oder?). 
Doch dieses Mal war es anders: Wir standen an der Kuchenvitrine und fragten eine vorbeihetzende junge Frau, vermutlich eine ungelernte, studentische Aushilfskraft, ob wir hier bei ihr den Kuchen bestellen könnten, weil überall „Selbst-bedienung“ stand. In einem Ton wie zu einem 6-Jährigen sagte sie zu mir: „Setzen Sie sich schon mal draußen hin, ich komme dann zu Ihnen.“ Hoffnungsfroh setzten wir uns draußen an den so genannten „Stammtisch“, auf dem ein großer Aschenbecher stand, in dem etwa die 2-Tages-Produktion von Zigarettenkippen eines Kettenrauchers im Regenwasser schwamm. 
Da die Sonne sich nach langer Zeit mal wieder für eine halbe Stunde zeigte, genossen wir es erstmal, einfach nur in der Sonne zu sitzen. Doch nach 40 (!) Minuten Warten haben wir fluchend (siehe oben), die ungastliche Stätte verlassen. Die ungelernte, studentische Aushilfskraft war wie vom Erdboden verschluckt. 
Das war einer der sehr seltenen Tage im Jahr, an dem ich mal ohne tägliches Tortenstück die gräflichen Gemächer aufgesucht habe.

Café am Neuen See, Lichtensteinallee 2, 10787  Berlin, geöffnet Montag bis Freitag ab 8:00 Uhr und Wochenende ab 9:00 Uhr

Dienstag, 17. Juli 2012

Café Kranzler, Berlin

Café Kranzler KurfürstendammDas mondäne Café Kranzler residierte bis zum Jahre 2000 auf allen Etagen und war die erste allererste Adresse in Sachen Kaffeehauskultur (siehe Postkarte oben aus den 60er Jahren) in Berlin. Damals hieß es noch Allerortens: „Draußen nur Kännchen.“ Das hat sich, dem Kaffeegott sei Dank, seit Einführung des Milchkaffees und des Cappuccinos von selbst erledigt. Man flanierte über den Kurfürstendamm und setzte sich zum Verweilen in das Straßencafé des Kranzlers, um dem bunten Treiben der Großstadt bei einer Tasse Bohnenkaffee zuzuschauen. Unvergesslich ist selbstverständlich der Auftritt der Kabarettlegende Wolfgang Neuss im Café Kranzler, das 1983 als Kulisse für die SFB-Talkshow „Leute“ diente, als er den Bundespräsidenten in spe, Richard von Weizsäcker, duzte und mit „Ritchie“ ansprach. Leider gehören diese schönen Zeiten der Erinnerung an und nichts mehr ist vom früheren Charme vorhanden. Nur der Name existiert noch – leider!
Mangotorte Café Kranzler
Übrig geblieben vom einst renommierten Café Kranzler ist lediglich nur noch die oberste Etage. In den restlichen Räumen hat sich eine Textilkette mit hässlicher Mainstream-Mode breit gemacht. Wenn man das Café mit der veralteten Einrichtung ohne Atmosphäre betritt, fällt einem ein Schild an der Wand auf: „Erdbeerbecher 7,90 €“. Aua! Wahrscheinlich wird er statt mit Krokant mit Swarovski-Steinen bestreut?
Noch etwas fiel negativ auf: Die Tortenvitrine steht nicht direkt an der Theke, sondern weit davon weg im Flur. Dort sind die Torten so lieblos untergebracht, wie Raubmörder in einer Justizvollzugsanstalt. Da ahnt man schon, dass hier die Kaffeehauskultur nicht sehr ernst genommen wird. Und richtig! Das obligatorische (kostenlose) Glas Leitungswasser zum Milchcafé wurde mir verwehrt. Den Zweck durchschaut man schnell. Es soll stattdessen das überteuerte Mineralwasser in Flaschen gekauft werden. Ich berichtete schon einmal hier in diesem Blog über einen ähnlichen Fall. Doch leider ist das etwas zu kurz gedacht. Dadurch verärgert man seine Gäste, die dann nie wieder kommen und so hat man überhaupt keinen Gewinn in der Kasse. Und obendrein ist das keine schöne Werbung für unsere wundervolle Stadt Berlin. Denn der eine oder andere Offenbacher Tourist wird das natürlich zu Hause rum erzählen: „Doa gibt‘s nedd emol ein Gloas Kraanewassä zum Kaffee…“ und der Bayer wird nur knapp bemerken: „Damische Saupreißn, damische.“
Für alle, die es nicht wissen: Das mit dem Kaffee servierte Glas Wasser dient dazu, die Geschmacksknospen auf den Kaffeegeschmack vorzubereiten. Ein guter Kaffee schmeckt nämlich noch besser, wenn man vorher Mund und Kehle mit einem oder zwei Schluck kühlem Wasser spült und erfrischt. Wenn dem Gast dieses verwehrt wird, ist das ein Zeichen von Unkenntnis der Kaffeekultur. Es ist allerdings ein Irrglaube, dass man zum Kaffee Wasser trinken soll, weil der Kaffee dem Körper Wasser entzieht. In sehr guten Kaffeehäusern bringt der Kellner einem bei längerem Aufenthalt auch noch unaufgefordert Wasser nach. In meinem kleinen Stammcafé Reet am Klausenerplatz ist es schon immer gang und gäbe, dass es zu jedem Kaffee ein Glas Leitungswasser serviert wird. Das hat Stil, das hat Klasse!
Die bestellten Torten waren nichts besonderes. Auf dem Stück Erdbeertorte meiner Begleiterin befanden sich so wenig Erdbeeren wie Sonnenstudios in der Wüste Gobi. Die Erdbeeren wurden sicher für den überteuerten Erdbeerbecher gebraucht. Ich hatte ein unspektakuläres Stück Mangotorte (s. Foto oben links), die ich aus ihrem Gefängnis im Flur befreite. Aber es dankte mir nicht mit gutem Geschmack.
Dass sich die Toiletten in der Tiefgarage befinden, rundet das negative Bild dieses Ladens nur noch ab. Man muss, wie in einem Alfred-Hitchcock-Film, durch unheimlich wirkend leere Gänge laufen, bis man die WCs findet. Und dann muss man mit dem Lift wieder ein paar Etagen nach oben fahren, vorbei an der  hässlichen Mode. Alles in allem – ein gruseliger Besuch – aber auch mein letzter.

Café Kranzler Berlin, Kurfürstendamm 18, 10719 Berlin, täglich 8:30 – 20 Uhr

Sonntag, 15. Juli 2012

Brust rein, Bauch raus

Montagmorgen im Olympiabad. Zwei Männer und eine Frau unterhalten sich über ihr Schwimmen vom Vortag. Die Männer klagen über Muskelkater im Bauchbereich. Sagt die Frau: "Das kommt nur davon, dass ihr hier immer eure Bierbäuche einzieht."
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte erschien am 15.07.2012 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste". 

Sonntag, 8. Juli 2012

Von Kopf bis Fuß

Montagnachmittag, ein Herrenausstatter in der Wilmersdorfer Straße. In der Oberhemdenabteilung hört man plötzlich eine vertraute Stimme. Tatsächlich: Es ist Klaus Wowereit, der zusammen mit seinem Lebenspartner Hemden aussucht. 20 Minuten später fragt in der Schuhabteilung jemand: "Wie sind denn die?" Wieder die bekannte Stimme...
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte erschien am 8.07.2012 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Sonntag, 1. Juli 2012

Kinder der Nacht

Samstagabend in der S5 in Mitte. Eine schwarzgekleidete junge Frau Anfang 20 fragt höflich, wie spät es sei. Als ihr ein Mann antwortet, dass es zehn nach Neun sei, erwidert sie: “Morgens oder Abends?”

Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte erschien am 1.07.2012 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Montag, 25. Juni 2012

Für mich soll`s Rosenbrötchen regnen…

Heute möchte ich mal eine Lanze für die kleinen Bäckereien in unserem Lande brechen, die täglich um ihr Überleben kämpfen, während die großen Bäckereiketten, von Gier getrieben, sich aufblähen wie Hefeteig um dann irgendwann einmal zusammenfallen wie ein altes Zirkuszelt, Insolvenz anmelden und tausende von treuen Mitarbeitern auf die Straße ins Hartz-4-Leben entlassen, während die Chefs ihre Porsche weiterfahren. Das hat das Beispiel Schlecker ja gezeigt. Es spricht viel Rosenbrötchendafür, lieber bei dem kleinen Bäcker seines Vertrauens zu kaufen, als einen Haufen Chemie in der Brötchentüte nach Hause zu tragen.
Zum Beispiel mein Bäcker Bernhardt fertigt alle Backwaren noch von Hand, lässt den Teig in Ruhe reifen, setzt auf hochwertige Rohstoffe und nicht auf Backmischungen oder Tiefkühl-teiglinge, wie in den Ketten, salzt ausschließlich nur mit Meersalz, Eier von freilaufenden Hühnern sind selbstverständlich und es kommt nur Mehl aus biologischer Erzeugung aus der Umgebung zum Einsatz. Übrigens: Kennen Sie den Unterschied zwischen einer Trompete und einer Mehltüte? Nicht? Dann blasen Sie mal rein. Spaß bei Seite.
Die Rosenbrötchen (s. Foto oben) bei Bäcker Bernhardt schmecken noch wie in der Kinderzeit, als es noch keine Bäckereiketten gab und selbst die normalen Brötchen schmecken auch ohne etwas drauf himmlisch! Daran hat die Chemische Industrie von Bayer Leverkusen garantiert nichts Linzer Torteverdient. Wenn man einmal diese Backwaren gegessen hat, ekelt man sich regelrecht von den Chemiekeulen der Bäcker-eiketten. Oder der Kuchen! Zum Beispiel die Linzer Torte (nur 1,70 EUR das Stück!) ist soooo gut – eine bessere habe ich außerhalb von Linz noch nie gegessen. Und das ist jetzt nicht übertrieben (s. Foto). So stelle ich mir das Paradies vor: Linzer Torte fliegt einem direkt in den Mund und vom Himmel regnen Bernhardts Rosenbrötchen.
Bitte, liebe Leserin und lieber Leser, geben Sie lieber etwas mehr Geld für Ihre Backwaren aus. Dafür bekommen sie korrekte Ware die gut schmeckt und auch noch umweltfreundlich ist. Und ein kleiner Handwerksbetrieb kann Überleben. So, das waren jetzt aber mehrere Lanzen. „Wo werden wir tanzen?“ sprachen die Lanzen. Nichts ist, Marsch ins Bett! Damit ihr ausgeruht seid, für den nächsten Blog-Beitrag. 

Bernhardts Bäckerei, Knobelsdorffstr. 39, 14059 Berlin, Geöffnet von Montag bis Freitag: 06:30 Uhr - 18:00 Uhr, Samstag: 06:30 Uhr - 13:00 Uhr, Sonntag: 07:30 Uhr - 12:00 Uhr, Tel.: 030-321598 www.bernhardtsbaeckerei.de

Donnerstag, 14. Juni 2012

Frozen Cupcake für Madonna

Niki's Cakes Frozen Cupcake
Flughafenpleite, Hertha-Abstieg, S-Bahn-Chaos – hier in Berlin geht es ganz schön heiß her. Da braucht man ab und zu eine Abkühlung. Was ist aber, wenn es 30 Grad im Schatten sind und man Lust zwar auf ein Eis hat, aber auch auf sein tägliches Stück Kuchen nicht verzichten will? Für Niki's Cakes Nikidiese Leute hat Herr Niki, der „Daniel Düsentrieb der Cupcakes“, in seiner Erfinderwerkstatt etwas ausgetüftelt, das sensationell lecker schmeckt: den „Frozen Cupcake“! Es ist ein normaler Cupcake - aber statt einer Cremehaube auf dem üblichen Rührteig hat der „Frozen Cupcake“ eine Eishaube aus wunderbar erfrischend, leichtem Jogurt-Eis. Die Verbindung der frischen kühlen Früchte, mit dem Jogurteis und dem Teig gleicht einer Hochzeit – eine ideale Verbindung. Ein Geschmackserlebnis, mit dem man einen Sommertag noch mehr genießen kann. Den ganzen Sommer über wird Niki's Cakes detaildiese gelungene Erfindung mit täglich wechselnden frischen Früchten serviert, die nicht nur die optischen Akzente setzen, sondern auch noch erfrischen und gesund sind. 
Ich bin schon seit längerer Zeit sehr zufriedener Gast bei Niki’s Cakes und berichtete am 7. Februar unter der Überschrift „Barbie’s Kuchenladen“ in diesem Blog schon einmal. Und nicht zuletzt wegen der herzlichen Atmosphäre und des guten Kaffees bin ich immer wieder gerne hier in der Windscheidstraße 1 anzutreffen. Ich habe hier mal den besten New York Cheesecake der Welt gegessen! Beim Essen vergaß ich total, wie ich hieß. Später fiel es mir wieder ein – ach ja, ich bin ja der Tortengraf , aber das ist ja nur mein Glucosename. Das aber nur nebenbei bemerkt. 
Und während ich draußen vor Niki’s Cakes meinen Frozen Cupcake genoss, erlebte ich so ganz nebenbei noch ganz, ganz großes Kino: Es hielt nämlich plötzlich am Straßenrand ein schwarzes BMW-Cabrio, aus dessen Musikanlage laute Musik von „Madonna“ dröhnte. Ein Arbeiter mittleren Alters in blauer Latzhose, der gerade vom Nachbarhaus die Lichtreklame eines pleitegegangenen Modegeschäfts abmontierte, brüllte dem schwarzpomadigen Fahrer mit Pornosonnenbrille zu: „Manno, wat jault denn die Olle da im Radio? Gib‘ der ma‘ ‘ne Stulle!“ 
P1010434Oder ein „Frozen Cupcake“ vielleicht? Herrlich! Fast hätte ich mich verschluckt vor Lachen. 
So, nun kann der Sommer kommen. Und wenn es die Berliner Schnauze und Läden wie Niki’s Cakes nicht gäbe, sähe es in Berlin mit seinen Negativnachrichten etwas düsterer aus. Danke, Herr Niki!

Niki’s Cakes, Windscheidstraße 1 (direkt am Sophie-Charlotte-Platz), 10627 Berlin, Di-Sa 11-18 Uhr, So 12-18 Uhr, www.nikiscakes.de

Sonntag, 10. Juni 2012

Haste mal Pasta?

Dienstag bei einem Italiener am Spandauer Damm. Ein junger Mann im Punkoutfit hat sich eine Portion Spaghetti bestellt. In einem unbeobachteten  Augenblick setzt sich ein Spatz auf den Tellerrand. Der Mann verscheucht ihn mit den Worten: "Hau ab, geh' arbeiten!"
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte erschien am 10.06.2012 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Sonntag, 20. Mai 2012

Mehr Energie!

Sachertorte am LietzenseeDonnerstagnachmittag im Café am Lietzensee. An der Theke bestellt eine mollige Frau bei der Bedienung ein Stück Sachertorte ”mit einer doppelten Portion Sahne”, schaut sich zu den hinter ihr wartenden Leute um und fügt entschuldigend hinzu: “Ich will mal wieder meine Kalziumwerte auf Vordermann bringen.”
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte erschien am 20.05.2012 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".

Was zum anfassen

Freitagnachmittag auf der Wilmersdorfer Straße. Eine Frau kommt mit ihrer Teenager-Tochter in eine Buchhandlung und sagt: “Du immer mit deinem Facebook – jetzt kaufe ich dir mal ein richtiges Buch.”
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte erschien am 20.05.2012 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".