Mittwoch, 20. November 2013
Sonntag, 27. Oktober 2013
Mangelerscheinung
Mittwochnachmittag in einem Café in der Kreuzberger Bergmannstraße. Eine junge Mutter mit zwei Kindern kommt gestresst herein, wo schon zwei andere Mütter ungeduldig warten. Sie sagt: “Ich glaube, ich habe eine Schlafstörung – und die heißt ‘Kinder’.”
Zug verpasst
Dienstagnachmittag im Charlottenburger Schlosspark. Vom Himmel ertönt das Trompeten der nach Süden ziehenden Kraniche. Sagt ein Mann wehmütig zu seinem Begleiter: “Alle hauen sie ab – nur wir müssen hier bleiben.”
Diese beiden, von mir persönlich erlebten und aufgeschriebenen Geschichten, erschienen am 27.10.2013 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
Sonntag, 6. Oktober 2013
Serviervorschlag
Mittwoch, an einer Kneipe in der Kreuzberger Yorckstraße hängt ein Schild: “Königsberger Klopse mit Rote Bete und Salzkartoffeln, 9,80, dazu empfehlen wir Instagram mit dem Amaro- oder 1977-Filter.”
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 6.10.2013 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Waldorf Salat
Obwohl das Romanische Café im Waldorf Astoria eine innen-architektonische Geschmacksverirrung ist (ich berichtete darüber), aß ich dort Anfang des Jahres vorzügliche kleine Törtchen, die ich auf jeden Fall wieder probieren wollte. Doch, oh Schreck, ich fand heute leider nur gewöhnliche Torten vor. Ich setzte mich also voller böser Vorahnungen an einen Tisch.
Der Kuchen schmeckte nach einem Stück Pappe, in dem einmal vor langer Zeit minderwertige Schokolade eingepackt war und die Ummantelung bestand aus Billigmarzipan vom Konditorengroßhandel. Nun hatte ich den Salat! Kein schöner Nachmittag bei einem Großgenuss eines Petit Fours, bei dem ich meinen Gedanken nachhängen konnte. In dem Augenblick, als ich mich beschweren wollte, eilte lächelnd ein Kellner heran und ich wurde von ihm als "der Tortengraf aus dem Fernsehen" erkannt. Er hörte sich meine Kritik freundlich und verständnisvoll an, entschuldigte sich dafür und gelobte Besserung. Da die Petit Fours nicht so gut liefen, bekommt das Romanische Café nun von einer Konditorei (einer mittelmäßigen, deren Namen ich hier nicht nennen möchte) von außerhalb die Torten und den Kuchen geliefert, erfuhr ich von ihm. Dann stand ich auf und machte das, was der Kuchen zuvor gemacht hatte: Ich verkrümelte mich.
Sonntag, 29. September 2013
Jungbrunnen
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 29.09.2013 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
Dienstag, 24. September 2013
Rettet die Romantik!
Wie schön war es früher, mit der Bahn zu reisen. Man wurde von seinen Lieben zum Bahnhof gebracht, die sich selbstverständlich eine Bahnsteigkarte für 20 Pfennige kaufen mussten, suchte sich sein Zugabteil und stand dann solange plaudernd am offenen Abteilfenster, bis der Zug sich schnaubend und ächzend in Bewegung setzte. Man winkte sich gegenseitig durch den weißen Dampf der Lokomotive mit Stofftaschentüchern so lange zu, bis sie nicht mehr zu sehen waren. Dann schloss man das Zugfenster, zog man sich aus einer hübsch gestalteten Zigarettenschachtel (ohne Krebswarnhinweis, siehe Foto) eine Zigarette, steckte sie sich genüsslich an und schaute melancholisch rauchend der vorbeiflitzenden Landschaft zu. Ende! Aus! Vorbei! Heute können die Zugfenster nicht mehr geöffnet werden und von außen hindurchschauen geht auch nicht mehr.
Diese Gedankenlosigkeit zieht sich durch alle Bereiche. Zum Beispiel Restaurantbesitzer, die es erlauben, dass ihre Gäste in hässlicher und unpassender Funktionskleidung von Jack Wolfskin (und ähnlich unerträglichen Firmen), mit schmutzigen Turnschuhen an den Füßen, unrasiert an ihren weißgedeckten Tischen herumlümmeln - von einer Krawatte ganz zu schweigen. Gute Kleidung hat etwas mit Wertschätzung zu tun. Wenn man seine liebe Tante besucht, geht man ja auch nicht in der Unterhose dort hin. Dasselbe gilt natürlich auch für Theateraufführungen.
Dann die Nachrichtenüberflutung – ich will nicht 24 Stunden am Tag aus meinen Träumen gerissen werden, weil gerade in China eine Überschwemmungskatastrophe mit 20 toten Rindern stattfindet (so traurig wie das auch ist) – aber ändern kann ich es sowieso nicht. Sobald ein Bundesminister das Zipperlein hat, wird flugs ein „Brennpunkt“ mit wichtig guckenden Moderatoren ins Fernsehprogramm genommen. Es nervt einfach und die Nachrichtenagenturen verdienen sich daran goldene Nasen. Katastrophen gab es schon, seit es Menschen gibt, nur dass sie es nicht immer erfuhren, wenn am anderen Ende der Welt etwas passierte. Und das war auch gut so! Denn kein Mensch kann so viele Katastrophenmeldungen verarbeiten.
An den Tankstellen gab es noch höfliche uniformierte Tankwarte, die nicht nur das Auto betankten, sondern auch die Scheiben säuberten und nach dem Reifenluftdruck schauten. Heute sind Tankstellen zu überteuerten Supermärkten verkommen, in denen der mittelalte Gouda ein Benzinaroma hat. Und wenn man mal eine fachspezifische Frage zum Thema Auto an das Tankstellenpersonal hat, wird man mit Schafsblick angeschaut, als hätte man gefragt: „Wäre es nicht adäquat, den Usus heterogener Termini zu minimieren?“
Die Liste könnte man endlos fortsetzen: Heute wird Zitronensaft mit künstlichem Aroma hergestellt und Spülmittel mit echten Zitronen. Und in jeder Schule gibt es heute Schulpsychologen, die den Kindern Tabletten gegen übermäßige Lebhaftigkeit oder Trägheit verschreiben. Früher gab’s einen Schlag in den Nacken und der Fall war erledigt. Mit Fotoapparaten wurde NUR fotografiert und nicht telefoniert, Blutdruck gemessen und Pizza bestellt. Und so weiter, und so weiter…
Natürlich bin ich für den Fortschritt. Ich möchte nicht noch in der Postkutsche reisen müssen, schreibe lieber Emails als Briefe und will mein iPhone auch nicht mehr missen. Und gegen prügelnde Lehrer (die ich noch selbst erlebt habe) bin ich auch. Aber was mich stört, dass Dinge am Menschen vorbei gemacht werden, um nur eines zu erreichen: Gewinnmaximierung. Wo soll das nur alles enden? Hier ein Aufruf an alle Entscheidungsträger: Bei aller Geldgier – vergesst bitte die Romantik nicht!
Sonntag, 8. September 2013
Montag, 5. August 2013
Die Katze im Sack und ein Biotörtchen
Als ich in das Café kam, suchte ich vergeblich die Kuchentheke. Eine Bedienung fragte ich nach den Torten, doch sie antwortete freundlich und mit russischem Akzent: „Unsere Torten sind alle in der Küche.“ Da stehen sie gut, dachte ich.
Das ist leider eine weit verbreitete Marotte in Berlin, dass Kuchen und Torten in der Küche aufbewahrt werden und man die Katze im Sack kaufen muss. Das ist kulturlos. Ein Autoverkäufer würde nicht ein einziges Auto verkaufen, wenn er dem Kaufinteressierten sagen würde: „Unsere Autos stehen alle hinten in der Küche – aber da dürfen Sie nicht rein.“
Ich verließ schlecht gelaunt das kulturlose Café und radelte die Westfälische Straße hinunter und als ich ein kleines verträumtes Café namens "Biokonditorei Tillmann" entdeckte, war meine schlechte Laune schnell verflogen. Dort verzehrte ich ein, vorher an einem richtigen Kuchenbuffet (!) ausgesucht, Bio-Heidelbeertörtchen (s. Foto oben) mit herrlich mürben Tortenboden. Es war Liebe auf den ersten Blick! Na bitte, geht doch!
Park Café Berlin, Fehrbelliner Platz, Berlin-Wilmersdorf
Park Café Berlin, Fehrbelliner Platz, Berlin-Wilmersdorf
BioKonditorei Tillmann, Westfälische Straße 41, 10711 Berlin-Wilmersdorf
Sonntag, 28. Juli 2013
HEISSE SPUR
Donnerstagnachmittag am Lietzensee. Der Besuch erzählt, dass er sein Berlin-Wissen über die Krimireihe “Wolffs Revier” bezogen hat. In diesem Augenblick läuft der Hauptdarsteller Jürgen Heinrich mit seinem Hund vorbei…
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 28.07.2013 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
Samstag, 27. Juli 2013
NANU?
Tante Hedwig in versunkener Betrachtung der hervorragenden Mohn-Johannisbeer-Torte von der Frau Bäckerin auf der schattigen Gartenterrasse in der Villa Oppenheim.
Frau Bäckerin in der Villa Oppenheim, Schloßstr. 55, 14059 Berlin
Frau Bäckerin in der Villa Oppenheim, Schloßstr. 55, 14059 Berlin
Sonntag, 21. Juli 2013
BERLIN AM MEER
Samstagabend im Bus M45. Der Busfahrer fährt derartig ruppig, dass alle Fahrgäste hin- und hergeschüttelt werden. Da singt ein Mann leise vor sich hin: “Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön…”
TROCKEN
Sonntagnachmittag vor der Terrasse einer Konditorei in der Reichsstraße läuft ein älteres Ehepaar vorbei. Die Frau bleibt kurz stehen, schaut in Richtung Café und fragt ihren Mann: “Haste Kaffeedurst?” Der Mann schüttelt seinen Kopf und antwortet: “Nicht die Bohne!”
Diese von mir persönlich erlebten und aufgeschriebenen Geschichten, erschienen am 21.07.2013 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
Freitag, 19. Juli 2013
Mittwoch, 17. Juli 2013
Montag, 8. Juli 2013
Sonntag, 7. Juli 2013
Torten und Lachen
Nachdem ich gestern von der Fehlkonstruktion „Kaffeehaus“ Grosz berichtete und meine gute Laune auf dem Tiefpunkt angelangt war, nahm ich mir heute vor, unbedingt mal wieder etwas Positives zu schreiben. Denn mir macht es, im Gegensatz zu anderen Rezensenten, keinen Spaß, negative Kritiken zu schreiben. Lieber schwelge ich im Glück. Denn Torten und Lachen können das Alter zur Jugend machen. „Ein froher Sinn ist wie der Frühling – er öffnet die Blüten der Natur." schrieb einst der große Jean Paul. Und ich hatte Glück! Ich ging nämlich auf Nummer Sicher und besuchte nämlich die Patisserie Harry Genenz in der Reichsstraße (ich berichtete schon mehrfach darüber).
Es war ein schöner sonniger Sonntag und ich setzte mich also draußen in den Schatten eines leise vom Wind vor sich hin raschelnden Bambusstrauches und die freundliche Serviererin brachte mir eine Café-Noir-Schnitte (siehe Foto oben), die anscheinend neu im Sortiment war. Als ich probierte, war ich auf Anhieb begeistert vom Geschmack dieser Preziose! Der Belag bestand aus angerösteten Haselnüssen und
zerkleinerten Baiserstücken - vermählt mit erlesener Café-Schoko-Creme. Hier hat mal wieder der Patissier sein ganzes Können lustvoll aufgedreht. Ein wahres Konglomerat wertvoller Ingredienzien. Einziges Manko: Es fehlte noch ein kleiner optischer Akzent. Deshalb gibt es von mir nur leider nur eine glatte 2.
Und noch eine kleine Eintrübung meines Aufenthaltes. Leider gibt es bei Harry Genenz zur Torte immer nur vierzackige Dessertgabeln und nicht dreizackige Tortengabeln, wie sich das gehört. Das ist so, als wenn man im feinen Restaurant guten Rotwein aus Wassergläsern serviert bekommt. Aber über diese Thematik berichte ich ein anderes Mal ausführlicher.
Als dann noch ein älteres Ehepaar vorbei lief und die Frau ihren Mann fragte: „Haste Kaffeedurst?“ und der Mann nur trocken antwortete: „Nicht die Bohne.“, fühlte ich mich um 20 Jahre jünger!
Patisserie Harry Genenz, Reichsstraße 102a, 14052 Berlin-Westend
Patisserie Harry Genenz, Reichsstraße 102a, 14052 Berlin-Westend
Samstag, 6. Juli 2013
Armer Grosz
Im ohne Zweifel sehr schönen Ambiente, einem gehobenen Wiener Kaffeehaus nachempfunden, machen einem leider obendrein rücksichtslose, laut telefonierende Russen mit Unmengen von Chanel-Tüten um sich verteilt, rucksäckige Touristen mittleren Alters in sündhaft teurer Funktionskleidung, als kämen sie gerade von einer Nanga-Parbat-Besteigung und beklunkterte Damen nebst halsspeckigen älteren Männern mit Goldkettchen und zerknitterten Hugo-Boss-Sakkos, den Aufenthalt zum Horrortrip.
Ich wählte eine hübsch anzusehende Herrentorte namens „Prinz Reuss“ (siehe Foto oben), die prompt von der ausnahmsweise mal netten Kellnerin auf edlem Geschirr und mit schönem Besteck serviert wurde. Doch die Torte hielt leider nicht, was ihr Aussehen und der Name versprach. Der Orangenlikörgeschmack überdeckte den Schokoladengeschmack total. Die kleingehackten Mandeln an der Rückseite schmeckten muffig-alt. Außerdem war das missglückte Lehrlingsstück total übersüßt. Das hatte zur Folge, dass mir die Torte noch Stunden nach dem Verzehr Pfötchen gab. Mein Tipp an den Konditorlehrling: Beim nächsten Backversuch einfach eine Packung Bullrich-Salz-Tabletten mit einbacken. Das beugt dem unweigerlich aufkommenden Sodbrennen vor. Oder noch besser - gleich den Beruf wechseln. Denn mit der „Torte“ bestehst du die Gesellenprüfung bei der Konditoreninnung sowieso nicht.
Der Cappuccino schmeckte obendrein auch noch eher nach einem chemischen Experiment als nach richtigem Cappuccino. Hier passt das Preis-Leistungsverhältnis keineswegs: Torte 4,50 EUR, Cappuccino 4,50 EUR, Summa Summarum: 9 Euro! Ein teurer „Spaß“!
Ich wählte eine hübsch anzusehende Herrentorte namens „Prinz Reuss“ (siehe Foto oben), die prompt von der ausnahmsweise mal netten Kellnerin auf edlem Geschirr und mit schönem Besteck serviert wurde. Doch die Torte hielt leider nicht, was ihr Aussehen und der Name versprach. Der Orangenlikörgeschmack überdeckte den Schokoladengeschmack total. Die kleingehackten Mandeln an der Rückseite schmeckten muffig-alt. Außerdem war das missglückte Lehrlingsstück total übersüßt. Das hatte zur Folge, dass mir die Torte noch Stunden nach dem Verzehr Pfötchen gab. Mein Tipp an den Konditorlehrling: Beim nächsten Backversuch einfach eine Packung Bullrich-Salz-Tabletten mit einbacken. Das beugt dem unweigerlich aufkommenden Sodbrennen vor. Oder noch besser - gleich den Beruf wechseln. Denn mit der „Torte“ bestehst du die Gesellenprüfung bei der Konditoreninnung sowieso nicht.
Der Cappuccino schmeckte obendrein auch noch eher nach einem chemischen Experiment als nach richtigem Cappuccino. Hier passt das Preis-Leistungsverhältnis keineswegs: Torte 4,50 EUR, Cappuccino 4,50 EUR, Summa Summarum: 9 Euro! Ein teurer „Spaß“!
Wie fast immer in Berlin (ich habe schon mehrfach darüber berichtet) stimmen schönes Ambiente und Qualität mal wieder nicht überein. Speziell Torten- und Kaffeefreunden rate ich deshalb von einem Besuch ab. Da kann ich nur ähnlich wie George Grosz sagen: Diese Rezension ist Ausdruck meiner Verzweiflung, Hass und Enttäuschung über ein „Kaffeehaus“ namens „Grosz“, das den Namen leider nicht verdient. Wenn das der alte Grosz noch miterlebt hätte - er würde sich im Grab umdrehen wie eine von Sodbrennen angetriebene Dampfturbine.
GROSZ, Kurfürstendamm 193/194, 10707 Berlin
Sonntag, 30. Juni 2013
ZU FRÜH
Mittwochnachmittag im Bus M45. Als die Durchsage “Nächste Haltestelle Krematorium Ruhleben” kommt, sagt ein älterer Mann zu seiner Frau: “Dit is noch zu früh, wat Else?”
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 30.06.2013 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
Dienstag, 25. Juni 2013
Montag, 24. Juni 2013
Geadelt
(großes Foto: Oliver Rath - http://www.rath-photografie.de/ )
Sonntag, 23. Juni 2013
DREI TAGE WACH
Freutagnachmittag, ein Café am Klausenerplatz. Die Kellnerin fragt einen allein sitzenden älteren Herrn, ob es noch ein Kaffee sein darf. Daraufhin antwortet der Mann: "Lieber nicht, sonst kann meine Frau wieder die ganze Nacht nicht schlafen."
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 23.06.2013 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
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