Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 24.08.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
Sonntag, 24. August 2014
KAPITULATION
Sonntag, 17. August 2014
Generation Smartphone
Sonntagmorgen vor einer Bäckerei in Charlottenburg. Ein vierjähriger Junge läuft telefonierend vorbei und sagt lässig in sein Smartphone: "Und? Alles in Ordnung bei euch?"
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 17.08.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
Samstag, 2. August 2014
Sein letztes Gedicht
An meine Süße
Hausgemachte Meistertorten
Findest du heut‘ allerorten.
Findest du heut‘ allerorten.
Auch nach allerfeinsten Kuchen
Musst du nicht mehr lange suchen:
Eierkuchen, Spritzgebäcke
Findest du an jeder Ecke.
Gedeckter Strudel, Krokant-Nuss
Guglhupf mit Zuckerguss
Schokotorte mit Baiser
Erdbeer-Rum mit Eierschnee
Süßer Likör. Trauben-Sahne
Stracciatella mit Banane
Karamell mit Flockenboden
frisch kandierte Hammelhoden
Kranz aus Frankfurt, mächtig stark
Rhabarber mit gequirltem Quark.
Gezupfter Kuchen mit Bisquit
Mürbeteig mit Kandissplit
Pistazien, Kokos, Marzipan
(Geheimrezept von Aga Khan)
Hollands echte Olliebollen
Tarts mit mit ganzen Ingwerknollen
Kosakenschnittchen mit Krokant
Marmorstriezel auf die Hand.
Allerfeinste petit four
Lieblingskuchen von Ben Hur.
Berliner, prall vor Marmelade
Zitronat und Orangeade
Mutzenmandeln, Eiserhörnchen
Weihnachtsplatz in Herzenförmchen.
Mandelsplitter, Blätterteich
heiße Kirschen, feucht und weich.
Tafelspitz… HALT! Ist kein Kuchen –
weitersuchen!
Herrencreme – nicht nur für Männer
Damenschoko für den Kenner
Buttercreme und Mangozipfel
schaumig feine Nougatgipfel
Kaiserschmarrn mit Rumrosinen
honigmilde Clementinen
fein gepritzte Nußmakronen
marinierte Röstmaronen
Blätterteig wie Schweineohren
Zuckerguss aus allen Poren
Streuselkuchen, Bienenstich –
aber einmal nur, da gibt es Dich!
(von Peter Grzan †)
Mittwoch, 30. Juli 2014
Peter Grzan †
Meine erste Begegnung mit Peter Grzan war 1978 in Münster. Ich leitete damals die Kneipengalerie Neuer Krug von Steffi Stephan, seines Zeichens Bassist bei Udo Lindenberg und Jovel-Betreiber, und stand nachts am Tresen, als Steffi zu mir kam und meinte, draußen auf dem Parkplatz warte jemand auf mich, der gerne in der Galerie ausstellen möchte. Da ich immer eine Wartezeit von einem Jahr hatte, war ich nicht sehr erfreut darüber. Die Galerie war nämlich immer total ausgebucht.
Doch leider gab es einen kleinen Wermutstropfen. Besonderes Highlight waren nämlich seine Wanderschuhe mit den Mercedessternen. Dummerweise wurden die Originalschuhe während der Ausstellung gestohlen. Der Dieb ließ dafür seine alten Turnschuhe zurück. Ich war sehr ärgerlich darüber, zumal die Ausstellung nicht versichert war. Kleinlaut überbrachte ich Pit die schlechte Nachricht und erwartete eine ärgerliche Reaktion von ihm. Doch weit gefehlt! Er war begeistert von der Vorstellung, dass nun jemand eventuell mit seinen Mercedesschuhen im Bus oder in der Straßenbahn fährt. Das entsprach seiner Vorstellung der Omnipräsenz von Kunst, losgelöst vom Museum. Die Welt ein einziger großer Kunstraum – SEIN großer Kunstraum.
Nach und nach kamen wir uns immer näher und langsam entstand eine richtige Freundschaft. Ich nannte ihn mittlerweile immer scherzhaft aber voller Respekt „den großen Tschaaan von Persien“ und besuchte ihn oft auf seinem Bauernkotten in Ramsdorf, wo er neben Katzen, Hühnern und Heidschnucken seine Kunst machte. Dort lebte er in seiner eigenen Welt, ließ ein dressiertes Huhn durch einen brennenden Reifen springen und päppelte ein vom Mutterschaf verstoßenes Lämmchen namens „Hörnchen“ mit der Milchflasche auf. Da Pit kein Fleisch aß, lebten seine Hühner so lange, bis sie eines natürlichen Todes starben und wurden dann auf dem Hühnerfriedhof hinter der alten Scheune mit Würde beerdigt.
Ich lernte einen lustigen und hilfsbereiten Menschen kennen, der mich immer mehr faszinierte. Als ich Pit einmal in Velen auf der Straße überraschte, wie er mit dem örtlichen Pfarrer ein, mit Bibelzitaten gespicktes, amüsant geführtes Streitgespräch führte, wunderte ich mich darüber, dass er so bibelfest war. Als ich ihn später unter vier Augen darauf ansprach, woher er denn so viele Bibelzitate auswendig kenne, winkte er ab und schmunzelte: „Ach, die habe ich mir eben alle nur ausgedacht.“
Er erheiterte mich immer wieder aufs Neue und brachte mich wie kein zweiter zum Lachen!
Als wir einmal auf einer vornehmen Künstlerparty in Hamburg-Blankenese waren und uns laut unterhielten und dabei ausgelassen lachten, kam jemand beschwichtigend auf uns zu und bat uns, etwas leiser zu sein, denn dort auf dem Sofa sitze der Herausgeber des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL „der große Rudolf Augstein“. Solch unterwürfiges Verhalten mochte der Große Tschaaan überhaupt nicht und rief deshalb laut in den Raum: „Was? Rudolf Augstein ist auch da? Ist ja großartig! Ich habe nämlich alle seine Filme gesehen!“
Oder ein anderes Mal besuchten wir eine Ausstellung, die uns beiden nicht sonderlich gefiel. Dort schrieb er in das Gästebuch: „Hervorragende Ausstellung – herzlichst Prinz Poldi von Hohenlohe“.
In „seinem“ Kunstverein ART’IG veranstaltete er zahlreiche Ausstellungen und Konzerte mit vielen bekannten und unbekannten Künstlern, u. a. mit Götz Alsmann, Josef Beuys, Ingo Insterburg, Thomas Kapielski, Johannes Grützke, Robert Gernhardt, Gottfried Helnwein, F.K. Waechter, Pigor & Eichhorn, Prof. Harry Kramer und Louisana Red, um nur einige zu nennen.
Wenn es mehr Personen vom Schlage Peter Grzans geben würde, sähe es in der Welt bestimmt etwas besser aus. Viele Menschen, insbesondere seine Schüler und auch Künstler aller Kategorien, haben Peter Grzans gesellschaftlichem, kulturellem und sozialem unkonventionellem Engagement sehr viel zu verdanken! Zu Recht bekam er auch dafür vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz.
Doch über allem stand sein außergewöhnlicher Humor! Niemand wird mich jemals wieder so zum Lachen bringen, wie der große Tschaaan von Persien!
Peter Grzan * 28.07.1951 - †15.07.2014
Sonntag, 20. Juli 2014
WUNSCH
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 20.07.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
Sonntag, 13. Juli 2014
Fashion Week Berlin 2014
Sonntag, 29. Juni 2014
HEIMSPIEL
Donnerstag, 26. Juni 2014
Weltmeister-Törtchen
Sonntag, 22. Juni 2014
SCHLAGFERTIG
Montag, 16. Juni 2014
NICHT ZÜGIG GENUG
Mittwoch, 4. Juni 2014
Tortenkontrolle
Nachdem ich beim Hinausgehen die verlockensten süßen Kreationen in der Vitrine warten sah, denke ich, dass mir noch höchste Genüsse bevorstehen. Vielleicht gibt es dann auch anstatt Dessertgabeln richtige Tortengabeln?
Freitag, 30. Mai 2014
Meine Entdeckung in Ecuador
Ich war so fasziniert, dass ich durch meine Entzückung die Aufmerksamkeit meiner charmanten Tischnachbarinnen aus Ecuador auf mich zog. Lächelnd klärten sie mich auf: Tamarillo sind eigroße, tomatenähnliche Früchte, auch Baumtomaten genannt. Sie wurden schon vor Jahrhunderten von den Indios kultivert und zählen zu den Nachtschattengewächsen, sind entfernt verwandt mit den Tomaten und Kartoffeln, zählen allerdings zu den Früchten und nicht zum Gemüse. Sie schmecken süß-säuerlich und haben die Konsistenz einer reifen Frucht, die vergleichbar mit der von Pflaumen ist.
Die kleinen Vitaminbomben haben viel Vitamin C, Eisen, Cacium, Magnesium, Phosphor. Man kann man die Frucht zu süßen Desserts (s. Foto oben) oder salzigen Gerichten zugeben oder auch damit exotische Drinks mixen. Leider sind die Geschmacksbomben in Europa sehr teuer. Aber jetzt weiß ich, was ich bei meinem nächsten Besuch in Ecuador als erstes bestelle: Tamarillos!
Für mich war es auf jeden Fall eine Neuentdeckung, die mir gute Laune gemacht hat – und aus diesem Grunde mache ich es Roberto Blanco nach und singe mit etwas abgewandeltem Text: „Ich komm‘ zurück nach Tamarillos, denn mein Herz hängt an Tamarillos, schallala lala lalala...“
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| Seine Exzellenz der Botschafter von Ecuador, Jorge Jurado (rechts) |
Samstag, 3. Mai 2014
DR. NO
Samstagmittag vor dem Fischimbiss Rogacki in der Wilmersdorfer Straße. Zu einem alten Mann an den Tisch gesellt sich ein jüngeres Paar. Sofort fängt der alte Mann an, von seinen zahlreichen Krankheiten zu erzählen. Nach einer Weile sagt der junge Mann von dem Paar: “Könnten Sie nicht von etwas anderem erzählen? – Ich bin nämlich Arzt.”
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 27.04.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
Sonntag, 27. April 2014
Öö là là
Sonntag, 6. April 2014
Unfreundliche Aushilfskräfte oder Warum ich die Himbeer-schnitte nicht essen konnte
Sie nahm nur widerwillig die Schnitte aus der Vitrine, als müsse sie sich von ihrem heißgeliebten Kanarienvogel trennen. Dann verpackte sie mit grimmigen Gesicht das Kuchenstück. Als ich ihr ein 2-
Euro-Stück über die Theke reichte, brüllte sie mich zu meiner Überraschung mit überschlagender Stimme im barschen Kasernenton an: “Hinlegen!” Häh? Hinlegen? Hier vor der Kuchentheke? Hatte ich etwa übersehen, dass wir hinterhältig von einem verspäteten StuKa aus dem 2. Weltkrieg angegriffen werden? Nein. Sie meinte meine 2-Euro-Münze, die ich ihr entgegenhielt. Als ich nicht schnell genug auf ihren Befehl reagierte, rief sie wiederholt: “Hinlegen!” Neugierig fragte ich sie freundlich, warum ich die Münze hinlegen solle, kam ihre ruppige Antwort: “Weil ick dit sage!”
Diese Filiale der oben genannten Bäckereikette ist mir schon öfters durch unhöfliches Benehmen negativ aufgefallen. So ist mir schon mehrmals das Wechselgeld an meiner geöffneten Hand vorbei auf den Verkaufstresen geknallt worden, so dass ich es mir mühsam Münze für Münze aufklauben musste. Was mit kurzgeschnittenen, gepflegten Fingernägeln gar nicht so einfach ist. Vielleicht sehe ich ja wie ein potentieller Überträger des Pfeifferschen Drüsenfiebers aus. Wer weiß?
Ein anderes Mal war ich Zeuge, wie ein junger Mann etwas forsch einen Cappuccino bestellen wollte. Darauf antwortete eine andere Aushilfskraft, die noch mit Brotschneiden beschäftigt war: “Einen Augenblick – wir springen sofort!” (s. dazu auch meinen Text links aus dem TAGESSPIEGEL)
Doch Moment, ich möchte hier nicht Witze über unterbezahlte und ausgebeutete Aushilfskräfte machen. Schuld daran sind die Unternehmen, die ihre Leute aus Geldgier schlecht bezahlen. “Gewinnmaximierung” wird das von den schnöseligen Managern verschönt genannt. Das ist aber falsch gerechnet. Dabei bleibt nämlich unter dem Strich: Man erhält billige Arbeit für billigen Lohn. Und das schlägt sich mittelfristig auf das Unternehmen und die “Gewinnmaximierung” nieder.
Als ich endlich zu Hause das Kuchenpaket öffnete, erlebte ich noch eine Überraschung. Nicht nur, dass die Himbeerschnitte bei normaler Beleuchtung ihre ganze Leuchtkraft eingebüßt hatte (Wird man etwa durch Spezialbeleuchtung als Kunde getäuscht?), sondern dass ich auch noch auf ihr ein unappetitlich langes Haar entdeckte! So blieb ihr der Weg in die Mülltonne, anstatt in den gräflichen Magen, nicht erspart.
Bäckerei Rösler (im REWE-Markt), Sophie-Charlotten-Straße 42, 14059 Berlin-Charlottenburg
Samstag, 5. April 2014
Globales Denken
Freitagnachmittag am Richard-Wagner-Platz in Charlottenburg. Zwei Fahrradfahrerinnen streiten sich lautstark darum, wer nun die Vorfahrt habe. Da sagt die jüngere zur älteren: "Egal - die Welt ist für alle da!"
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 6.04.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
Veränderung
Dienstag, 25. März 2014
Ausflug nach Paris
Sonntag, 23. März 2014
FALSCH GEBRIEFT
Dienstagmorgen vor dem Reichstagsgebäude. Eine Gruppe Touristen läuft etwas ratlos hin und her. Da zeigt ein Jugendlicher auf die Reichs-tagskuppel und ruft: "Gehen wir jetzt auf das Dach der Deutschen Einheit?"
Diese von mir persönlich erlebte und aufgeschriebene Geschichte, erschien am 22.03.2014 auch im Berliner TAGESSPIEGEL in der Sonntagsbeilage unter der Rubrik "Berliner Liste".
Freitag, 14. März 2014
Erdbeertörtchen mit Stretch
Ob ich auch auf meinen Lesereisen täglich ein Stück Torte esse, werde ich oft gefragt. Ja, tue ich. Denn eine Torte ist keine Gitarre, die man an die Wand hängt - man muss sie essen. Letzte Woche reiste ich durch das schöne Ruhrgebiet. In meinem Künstlervertrag hatte ich u.a. zwar „Stretch-Limo“ geschrieben, aber ich meinte eigentlich nur eine „Lange Limo“ zur Erfrischung - aber plötzlich stand da so ein langes Auto vor meinem Hotel. Mit Fahrer. Nun ja, wo es schon mal da war und gerade Kaffeezeit war, stieg ich ein und ließ mich zu einer Konditorei fahren. Als ich ausstieg, traute ich meinen Augen kaum: Ein Spalier weiß gekleideter Konditorgesellen hatten mit ihrem Meister Aufstellung genommen. So musste sich Friedrich der Große gefühlt haben, wenn er durch Preußen ritt und eine Herberge aufsuchte. Und auch ich führe, wie
der Preußenkönig, stets die nach ihm benannte „Fritz-Krücke“ mit: Ein Flanierstock mit feinziseliertem Griff aus Sterlingsilber, der einen rechten Winkel zum Stock bildet. „Konditorei Wiacker“, las ich über dem Eingang. Nach einer feierlichen Begrüßung von Konditor-meister Wiacker und einem Foto-Shooting (s. oben, Foto: Lino Lässig) wurde ich höflich hineingebeten und studierte dort in aller Ruhe das zahlreiche Feingebäck, traumhafte, hausgemachte Trüffel und Pralinés und nicht zuletzt die herrlichen Torten. Herr Wiacker empfahl mir, die „Nr. 1“, die müsse ich probieren. Es handelte sich um ein Erdbeertörtchen, mit einen besonderen Tortenboden, das der Konditormeister sich extra als Patent angemeldet hat und ihn deutschlandweit bekannt gemacht hat. Niemand darf es nachmachen und das Rezept ist so geheim wie das von Coca-Cola.
Mir wurde nicht zu viel versprochen! Das Wiacker-Erdbeertörtchen (s. Foto links) bestach durch Fülle und Komplexität. Ein wahres Konglomerat wertvollster Ingredienzien. Tadellos! Die frische Fruchtigkeit der Erdbeeren bildete einen schönen Kontrapunkt zu dem herrlichen Tortenboden. Knackige Mandeln rundeten den Genuss perfekt ab.
Ich verließ nur ungern dieses gastfreundliche Café mit seinen freundlichen Menschen, das sogar einen Teppichboden mit eingewebtem Firmenlogo besaß - ein „W“ unter dem sich eine Krone befindet. Also sehr grafengerecht (zwinker, zwinker). Falls meine geneigten Leser einmal nach Herne kommen, dann sollten sie unbedingt (!) das Wiacker-Törtchen probieren! Ich wäre gerne noch länger geblieben, aber ich musste zu meiner Lesung und die Stretch-Limo wartete schon ungeduldig. Übrigens: Stretch-Limos sind sehr umweltfreundlich – man steigt hinten ein und vorne wieder aus, schon ist man da, ohne auch nur einen Meter gefahren zu sein. Oder?
Mir wurde nicht zu viel versprochen! Das Wiacker-Erdbeertörtchen (s. Foto links) bestach durch Fülle und Komplexität. Ein wahres Konglomerat wertvollster Ingredienzien. Tadellos! Die frische Fruchtigkeit der Erdbeeren bildete einen schönen Kontrapunkt zu dem herrlichen Tortenboden. Knackige Mandeln rundeten den Genuss perfekt ab.
Ich verließ nur ungern dieses gastfreundliche Café mit seinen freundlichen Menschen, das sogar einen Teppichboden mit eingewebtem Firmenlogo besaß - ein „W“ unter dem sich eine Krone befindet. Also sehr grafengerecht (zwinker, zwinker). Falls meine geneigten Leser einmal nach Herne kommen, dann sollten sie unbedingt (!) das Wiacker-Törtchen probieren! Ich wäre gerne noch länger geblieben, aber ich musste zu meiner Lesung und die Stretch-Limo wartete schon ungeduldig. Übrigens: Stretch-Limos sind sehr umweltfreundlich – man steigt hinten ein und vorne wieder aus, schon ist man da, ohne auch nur einen Meter gefahren zu sein. Oder?
Café Konditorei Wiacker, Neustraße 1, 44623 Herne, www.wiacker.de
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