Sonntag, 27. März 2011
Donnerstag, 17. März 2011
Leipziger Buchmesse
Vom 17. bis 20. März 2011 ist wieder die Leipziger Buchmesse. Beachten Sie bitte auch das Buch von Lo Graf von Blickensdorf "Werden Sie doch einfach Graf!", erschienen im Rotbuch Verlag.
Freitag, 11. März 2011
Mittwoch, 9. März 2011
Serviererinnen mit Selbstmordabsichten
Die Serviererin knallte mir die Schwarzwälderkirschtorte auf den Tisch, als wäre es eine ordinäre Schmalzstulle in einer verrauchten Berliner 24-Stunden-Kneipe. Und den Milchcafé stellte sie so hin, dass der Henkel von mir wegzeigte. Als wäre ich eine achtarmige Krake, die keine Mühe hat, mit einem ihrer Tentakel um die Ecke zu greifen. Und das ganze obendrein noch mit einem Gesichtsausdruck, als hätte sie vor, sich in den nächsten zehn Minuten zu entleiben.
So geschehen in einem renommierten Berliner Kaffeehaus. Für immerhin 3,80 EUR pro Stück erwartet man eine gute ausgebildete Bedienung und keine übernächtigte studentische Aushilfskraft, die wahrscheinlich mehrere dieser Jobs machen muss, um ihr BWL-Studium zu finanzieren. So dicke habe ich es auch nicht. Schließlich bin ich kein Bundestagsabgeordneter, der immer zu 1000 Spesen aufgelegt ist.
Manchmal sehne ich mir die servilen Serviererinnen mit den weißen, frisch gestärkten Häubchen und Schürzchen aus dem legendären und nicht mehr existenten Café Schucan in Münster zurück, das Münsteraner Bauhaie auf dem Gewissen haben.
Ist eigentlich Serviererin heute kein Lehrberuf mehr? Das wäre doch eine gute Alternative für viele Jugendliche, die händeringend eine Lehrstelle suchen.
In der Patisserie Harry Genenz (http://www.harry-genenz.de/genuss.html) ist es gottlob nicht so. Hier faszinieren mich jedes Mal die mannigfaltigen, wunderschön verzierten Törtchen (s.Fotos) in ihren vielen Formen und Farben. Hier wird hohe deutsche Konditoreikunst mit der französischen Patisserie verschmolzen und zu kleinen kunstvollen Skulpturen arrangiert. Sie tragen poetische Namen wie Charlotte von Waldfrucht oder Mousse Chocolat-Törtchen Madagaska. Die Bedienung ist perfekt, doch leider gehört es auch hier nicht zum Standard, dass man ein Glas Leitungswasser zum Kaffee serviert bekommt. Und auch die Hintergrundmusik lässt manchmal etwas zu Wünschen übrig.
Freitag, 4. März 2011
Törtchen wie Gedichte
Nun beginnt wieder die Zeit, wo man melancholisch draußen in der Sonne sitzt und sich ein Törtchen zu sich nimmt. Dabei schreibt man sich Sätze in sein Notizbuch wie zum Beispiel: Ein Törtchen kann ein Gedicht sein - aber ein Gedicht niemals ein Törtchen.
(Törtchen aus dem Museumscafé Surreale Welten der Sammlung Scharf-Gerstenberg, Eingang Berlin-Charlottenburg, Schloßstr. 70)
Mittwoch, 23. Februar 2011
Frau Dr. Mabuse
Ich warte schon seit Wochen, dass es in meinem Stammcafé wieder den grandiosen anbetungswürdigen Mohnkuchen gibt. Aber die nette Besitzerin bedauert, dass sie mir heute wieder keinen servieren kann. Kein Wunder, denke ich, nach all den Katastrophen ist es nur eine Frage der Zeit, bis uns eine Mohnkrise heimsucht. Ich esse stattdessen ein Stück Chocolat Royal und höre dabei "Love Is a Losing Game" von Amy Winehouse.
Ich schaue mich um. Das übliche Publikum. Unausgefüllte fünfzigjährige Frauen mit viel Zeit und schlecht gekleidete unrasierte Freiberufler, die das kostenlose und reichhaltige Zeitungsangebot weidlich ausnutzen. Am Tisch neben der Tür sitzt wieder wie stets eine Frau mittleren Alters mit hexenhaft abstehenden, grauen Haaren, die immer wie besessen und manisch in akkurater Schrift wieselflink irgendetwas in einen Schreibblock kritzelt, um alle fünf Minuten den Zuckerstreuer gerade zu rücken. Nach einer Stunde ist der Schreibblock voll. Ich nenne sie in Gedanken "Frau Dr. Mabuse". Sie erinnert mich an den Film Das Testament des Dr. Mabuse von 1962.
Man vermutet, dass sie aus der nahe gelegenen Psychiatrie der Schlossparkklinik kommt und Freigängerin ist. Ich habe etwas Angst vor ihr, denn wenn man Blickkontakt mit ihr bekommt, werden ihre Augen klein wie Stecknadelköpfe und ihr Blick ist dann so stechend, dass man einen echten Schmerz zu verspüren glaubt.
Schnell schleiche ich an ihr vorbei ins Freie, sorgsam darauf bedacht, ihr nicht in die Augen zu blicken.
Theaterhitze
Es ist ein bitterkalter Mittwoch- nachmittag in Berlin. Man sitzt gemütlich in der Patisserie Harry Genenz in der Reichsstraße und isst genüsslich eines dieser kleinen Kunstwerke. Plötzlich kommt eine junge Frau herein und setzt sich theatralisch an den Nachbartisch. Während sie sich hektisch ihren Pullover über den Kopf zieht, fragt sie: „Finden nicht Sie nicht auch, dass es hier sehr heiß ist?“ Als man genauer hinschaut, erkennt man die Schauspielerin Anouschka Renzi.
Patisserie Café Harry Genenz, Reichsstraße 102a, 14052 Berlin-Westend, Tel.: 030 - 33 77 19 77
Montag, 24. Januar 2011
TREUE
Bei Kaiser’s am Klausenerplatz in Charlottenburg. Ein alter Mann steht an der Kasse und die Verkäuferin fragt ihn: „Sammeln Sie Treueherzen?“ Darauf der Mann: „So viele könn'se mir gar nicht geben - ick bin nämlich seit über 50 Jahren verheiratet.“
Sonntag, 2. Januar 2011
Freitag, 31. Dezember 2010
Mit Schirm, Charme und Melone
Immer häufiger drücke ich die OFF-Taste meiner Fernbedienung, weil die Langeweile wie eine klebrige Masse aus meinem Fernsehgerät gekrochen kommt. Dann sehne ich mich wieder in die 60er Jahre zurück, als das Fernsehen zwar nur zwei Programme hatte, aber dafür die Serien besser waren. Eine davon war „Mit Schirm, Charme und Melone“ im ZDF.
Nicht wie heute, wo talentfreie Fernsehkommissare unrasiert an den Tatort zur Leiche geschlurft kommen und zum 498igsten Mal fragen: „Wer hat die Leiche gefunden?“ oder zum 987igsten Mal: „Wo waren Sie gestern zwischen 20 und 22 Uhr?“. Gähn! Und frustrierte, weil schlecht bezahlte, Komparsen stelzen hölzern steif durchs Bild. Grauenvoll! Und im Hintergrund fährt immer (aus Geldmangel) das ein und dasselbe Auto hin und her, um viel Verkehr vorzutäuschen. Mensch Regisseure! Glaubt ihr, ich merke so was nicht?
Gottlob gibt es ja jetzt die komplette Kultserie auf DVD! Da kann mir das aktuelle Fernsehprogramm gestohlen bleiben. Die Serie lief von 1961 bis 1969 in 6 Staffeln, wovon leider nur die Staffeln 4 bis 6 mit der umwerfenden Diana Rigg besetzt waren. Als sexy Agentin Emma Peel und Patrick McNee als smarter Spion John Steed lösen sie in der Kultserie mit spritzigen Dialogen in den skurrilsten britischen Locations der 60er Jahre ihre Fälle. Selbst die noch so kleinste Nebenrolle ist hochkarätig besetzt. Von der stets avantgardistisch gekleideten Emma Peel haben damals alle Männer von 8 bis 80 geträumt. Ich auch. Und von John Steed mit seiner eleganten Lässigkeit und gesegnet mit göttlichem Gentleman-Humor wahrscheinlich alle Frauen.
Sie fuhr mit einem 66er Lotus Elan, er mit einem 26er Rolls-Royce Silver Cloud, manchmal auch einem 29er 4,5 Liter Bentley durch die wunderbare englische Landschaft.
Meist geht es in den Schwarz-Weiß-Folgen um größenwahnsinnige Wissenschaftler, exzentrische Verschwörer, wirre Fanatiker und generell um das Streben nach Weltherrschaft. Ich stelle mal die Behauptung auf, dass so eine Serie heute nicht mehr auf die Beine zu stellen ist. Nicht nur, dass es so exzellente Serien-Handwerker, Autoren und Schauspieler nicht mehr gibt. Sondern sie wäre heute einfach schlichtweg nicht mehr bezahlbar. Und obendrein trauen sich die fantasielosen Entscheidungsträger beim deutschen Fernsehen nichts Neues mehr. Sie haben schon viel zu früh die Hosen voll und setzen nur auf Bewährtes. Und die Produzenten, Drehbuchautoren und Regisseure schielen immer nur mit einem Auge nach Hollywood und verlieren somit ihre Authentizität.
Der Erwerb dieser Gesamtedition lohnt sich! Außerdem führen Oliver Kalkofe und Wolfgang Bahro mit Insiderwissen in die Folgen ein und geben ihre persönlichen Bewertungen ab. Allen Fernsehschaffenden müsste man verordnen, sich diese Serie in Klausur anzusehen – dann würde ich vielleicht nicht mehr so früh die OFF-Taste der Fernbedienung drücken.
(Erschienen bei www.kinowelt.de)
Sonntag, 26. Dezember 2010
GANS ODER GAR NICHT
Dienstagnachmittag in einem Café am Klausener Platz. Ein Gast erzählt, was er Heiligabend vorhat: "Da bin ich wie jedes Jahr zwischen 13.30 und 14 Uhr bei Karstadt und warte auf die Lautsprecherdurchsage, dass ab sofort alle Weihnachtsgänse nur noch die Hälfte kosten."
Freitag, 24. Dezember 2010
Sonntag, 19. Dezember 2010
Terror-Clown
Man hat gerade sein Sakko frisch aus der Reinigung geholt und freut sich auf einen ruhigen und entspannten Kabarett-Abend. Da ist man aber bei Leo Bassis Programm „La Vendetta“ (Die Blutrache) schwer auf dem Holzweg.
Der Maniac Bassi verwandelt die Bühne im zum Trümmerfeld, schlägt Golfbälle und Eier in den Zuschauerraum und kommt bedrohlich, mit einer Schere bewaffnet, ins Publikum. Dann bohrt der Mittfünfziger Löcher in unzählige, unter Druck stehende, Cola-Dosen, so dass auf den vorderen Plätzen einige Zuschauer mit weißen Hosen panisch flüchteten. Darauf Leo Bassi lakonisch: „Das ist hier keine Blue-Man-Show!“
So was hat man noch nicht gesehen, der Mann ist ein Wahnsinniger! Mit unglaublicher Radikalität und vollem Körpereinsatz geht er radikal gegen kapitalistische Verblödung vor und arbeitet dabei geschickt mit allen Techniken der Irritation. Es bleibt einem das Lachen im Halse stecken und man ist froh, wenn er wieder auf die Bühne geht und das Sakko sauber geblieben ist.
Das alles untermalt Bassi zwischendurch mit rührend komisch vorgetragenen kleinen Geschichten. Etwa wenn er pathetisch mit seiner angenehmen Reibeisenstimme Erlebnisse in einem kenianischen Luxushotel mit Golfplatz für die weißen Imperialistenschweine erzählt. Oder sein kurioser Aufenthalt in einem usbekischen Haus eines angesehenen Taliban-Führers.
Leo Bassi sensibilisiert die Zuschauer. Sein Spiel mit der Angst berührt Tabus und stellt manches bloß. Er gibt alles und schont niemanden, am wenigstens sich selbst. Wenn er sich nämlich am Ende seiner Show nackt auszieht, mit 5 Kilo Honig überschüttet, sich in einer Turbine federn lässt und danach triefend, wie eine Mischung aus Engel und Zombie, durch den Zuschauerraum wankt. Vorsicht – diese Show ist nichts für schwache Nerven!
Nachdenklich und voller Adrenalin (ungefähr der gesamte Jahresverbrauch) verlässt man seine unvergessliche Show – ach ja, und erleichtert. Denn das frisch gereinigte Sakko ist auch noch sauber geblieben.
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Du bist was Du isst
Dienstagmittag bei Rogacki in der Wilmersdorfer Straße am Stehimbiss. Ein altes Ehepaar isst Bratfisch. Die Frau deutet mit der Gabel auf ein junges Paar, das am Feinschmeckerimbiss gegenüber Austern schlürft: "Kiek ma Orje, Kapitalisten!"
Dienstag, 23. November 2010
Klimawandel 2010
Nicht schlecht staunten die Besucher der Zugspitze, (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) als sie dort überall riesige Speisepilze stehen sahen. Klimaschützer läuteten sofort die Alarmglocken und drängten Umweltminister Norbert Röttgen sofort zum handeln. Der entgegnete jedoch nur lapidar: „Ist doch nicht schlecht. Man muss das auch mal positiv sehen. Oder mögen Sie etwa keine Pilze?“
Montag, 22. November 2010
Bahn-Service
Donnerstagnachmittag im Intercity von Münster nach Berlin. Im 1.-Klasse-Abteil kommt die Kellnerin mit vollem Tablett torkelnd ins Straucheln, weil der Zug mit hohem Tempo über eine holprige Weiche fährt. Sie kann sich gerade noch fangen und schaut die Fahrgäste entschuldigend an: “Bin stocknüchtern – ich schwör’s!“
Sonntag, 31. Oktober 2010
Buchstabensuppe
Montagmorgen auf der Stresemannstraße. Zwei junge Leute, beide mit Rucksäcken, fragen, wo denn die "Typografie des Terrors" sei.
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Floraner: "Nüsse knacken ist Folter, Gemüseeintopf ist Mord!"
Sie verschmähen jegliche pflanzliche Nahrung, tragen weder Baumwolle noch Leinen – Floraner lehnen jede Nutzung von Pflanzen ab. Auch gemäßigte Floraner melden Zulauf: Die Deutschen essen immer weniger Gemüse und Obst, für Gemüse- und Obstbauern brechen magere Zeiten an.
„Möhren werden brutal aus ihrer Erde gerissen, Äpfeln wird unter Qualen bei lebendigem Leib die Haut abgezogen, in Stücke geschnittene blutjunge Kartoffeln in siedend heißem Fett gequält – das alles mache ich nicht mehr mit“, sagt Thorsten Schlosser (46), seit fast zwei Jahren obst- und gemüselos. „Ein Radieschen hat auch Gefühle.“
Mit Thorsten Schlosser halten es nur zwei Prozent der Bundesbürger. Sie essen weder Obst noch Gemüse, obwohl in einer Fortsa-Umfrage zwölf Prozent der Meinung waren, „Gemüse ist ungesund.“.
Der Konsum aber sinkt beständig von 2005 bis heute von 120 auf 91 Kilo jährlich je Bundesbürger. Obstplantagen müssen schließen, viele Großmärkte schreiben rote Zahlen, Gemüseläden machen dicht.
Der Konsum aber sinkt beständig von 2005 bis heute von 120 auf 91 Kilo jährlich je Bundesbürger. Obstplantagen müssen schließen, viele Großmärkte schreiben rote Zahlen, Gemüseläden machen dicht.
Der größte Feind der Obst- und Gemüsebranche ist dabei nach wie vor sie selbst. Berichte über qualvolle Enge in Gemüsetransporten, Blattläuse im Salat, Würmer in Äpfeln, eisenhaltiger Spinat, Kohlrabiwahn und Kartoffelpest, Gen-Tomaten, pflanzenverachtendes grausames Ernten und Umweltbelastung durch Kirschkerne verderben den Deutschen zunehmend den Appetit.
Die konsequentesten und militantesten Kostverächter sind dabei die Floraner. Sie essen weder Obst noch Gemüse und verzichten dabei auf Kleidung aus Baumwolle und Leinen. Längst hat die Szene mit Zeitschriften („Erbsen- und Möhrenbefreiung aktuell“), Konzerte und Gruppen („Florane Offensive“) ein eigenes subkulturelles Netz geknüpft und bekocht sich selbst. Im Berliner Kiez-Treff „Jurke, wa!“ beispielsweise, einem autonom angehauchten Treffpunkt aus dem Stadtteil Kreuzberg ist jeden Freitagabend „Volxküche“: Da holen sich etwa 30 Jugendliche für fünfzig Cent „Kieselsteinsuppe mit Marmoreinlage“ ab. Diese Suppe soll, nach circa neunzehnstündiger Kochzeit sehr nahrhaft sein „und sehr, sehr lange vorhalten.“ Betonen die Jugendlichen. Sven Ebersbacher, einer der Volx-Küche-Köche musste zum Beispiel etliche Steinbrüche „bis nach Italien“ abklappern, bis er endlich das Rezept beisammen hatte.
Auch für Floraner wird die Kleiderwahl zur Qual: Baumwolle und Leinen sind tabu. Wenn es kalt wird, trägt Ebersbacher Nyltest-Hemden aus den Sechziger Jahren, darüber einen neonfarbenen Trevira-Pullover. Gegen Regen schützt ein blauer Müllsack.
Wenige Meter von Ebersbachers Volxküche entfernt liegt das Geschäft des Gemüsehändlers Gülan Özgül. Nachts wurde es schon mit gemüsefeindlichen Parolen besprüht (siehe Foto). An einem Gemüsegroßmarkt halten Floraner jeden zweiten Mittwoch im Monat eine Mahnwache mit Transparenten wie: „Gemüse essen verursacht Gewalt gegen Pflanzen!“
Doch nicht immer so friedlich sind ihre Ziele: In Westfalen schlugen Floraner die Scheiben von zwei Gewächshäusern des „Blumenkohlbarons“ Heinrich Böckmann ein. Andere sabotierten vegetarische Restaurants oder sägen heimlich Gemüseregale in Bioläden an. In Mühlheim demonstriert „Vegetable Peace“ vor dem Gemüsegroßmarkt („Erbsen sind auch nur Menschen!“).
Während die einen eine neue Ethik fordern, meint der österreichische Philosoph und Gemüserechtler Franz E. Pichelsteiner: „Wir brauchen für Gemüse keine neue Moral. Wir müssen lediglich aufhören, Gemüse aus der vorhandenen Moral auszuschließen.“ Die Befreiung von Obst und Gemüse sei deshalb heute ebenso wichtig, wie einst die Befreiung der Sklaven war.
Thorsten Schlossers Traum vom Paradies aber ist, „irgendwann mal auszuwandern, da wo nur Steinbeißer leben, in eine Steinwüste oder so, ey…“
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Mittwoch, 20. Oktober 2010
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